Öffentlicher Workshop „Carmina Burana – Von der mittelalterlichen Handschrift zu Carl Orff und Jean-Pierre Ponelle”

Begleitend zur Ballettproduktion auf der Freilichtbühne wird der Workshop in kurzen Vorträgen sowie Musikbeispielen und Film-ausschnitten den literarischen und musikalischen Hintergrund von Carl Orffs Carmina Burana (Uraufführung 1937) und deren filmischer Umsetzung durch Jean-Pierre Ponelle (1975) beleuchten:
Wie hat Carl Orff seine Auswahl aus den Stücken der mittelalterlichen Handschrift getroffen – und was ist dabei aus diesen Stücken geworden?
Wie kann man zu Stücken der Handschrift die urprünglichen Melodien ermitteln und wie hat das dann geklungen?
Was meint Orff mit den „magischen Bildern“, von denen er im Titel spricht und welche Umsetzung mit filmischen Mitteln hat da bei Ponelle stattgefunden?

Zu hören sind Hans Ganser, der bekannte Spezialist für alte Musik in Theorie und Praxis (u.a. Ensemble für frühe Musik , mit mittelalterlichen Melodien) sowie Eberhard Fritsche und Cathrin Lange mit Orffs Musik.

Wann: Mittwoch, 18.07.2012, 19.30 Uhr
Wo: Universität Augsburg, Universitätsbibliothek, Foyer der Zentralbibliothek (nicht, wie zunächst angekündigt im Hörsaalzentrum)

Mitwirkende: vom Theater Augsburg Dana Dopheide (Dramaturgie Ballett), Eberhard Fritsche (Dirigent) und Cathrin Lange (Sopran);
von der Universität: Hans Ganser (Leopold-Mozart-Zentrum) und Klaus Vogelgsang (Lst. für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters) sowie Studierende des interdisziplinär musikologisch-philologischen Seminars zu den Carmina Burana.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung per E-Mail bitte möglichst bis 16. Juli an klaus.vogelgsang@phil.un-augsburg.de.

 

 

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.