Last-Minute-Abonnement

Mit unserem LAST-MINUTE-ABO nochmal ins Große Haus

Nur noch bis 19. Juni 2016 finden Vorstellungen von Schauspiel, Ballett, Konzert und Musiktheater im Großen Haus statt. Als besonderes Abschiedsgeschenk bieten wir unseren Besuchern ein Last-Minute-Abo an. Dieses Abonnement beinhaltet ein Scheckheft mit vier Gutscheinen für die letzten Vorstellungen im Großen Haus. Gegenüber dem normalen Kartenpreis gewähren wir eine Ersparnis von 30%.

Die Gutscheine sind übertragbar und können auch in einer Vorstellung eingelöst werden! Unser Last-Minute-Abo ist bereits ab 39 Euro zu haben und ab sofort beim Besucherservice des Theaters buchbar. Weitere Informationen und Preise

Die letzten Termine im Großen Haus:

Wir freuen uns auf Sie – noch einmal, zweimal, dreimal oder viermal im Großen Haus!

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Ansturm auf die Geierwally

Anfang November feierte Die Geierwally Premiere in der brechtbühne und fand seitdem begeisterten Anklang beim Publikum: 13 von insgesamt 17 Vorstellungen wurden vor ausverkauftem Haus gespielt und auch für die restlichen Termine waren nur wenige Restkarten übrig. Am 22. Mai um 19 Uhr ist die vorerst letzte Vorstellung, und auch diese ist schon ausverkauft.

„Spröd‘ wie a wilde Katz“
Die Geierwally, das ist die schöne, vor Mut strotzende Walburga Stomminger. Als sie dreizehn ist, traut sie sich als einzige über eine steile Felswand zum Nest eines Lämmergeiers zu klettern und schafft es, trotz den Angriffen des Geiers, das Nest auszuräumen. Seitdem gebührt ihr der Name Geierwally. Doch ihrem ganzen Mut und ihrem Streben nach Eigenständigkeit stehen die Pläne ihres Vaters gegenüber, der sie aus finanziellen Gründen mit dem finsteren Vinzenz Gellner verheiraten möchte. Natürlich widersetzt sich Wally den Plänen ihres Vaters – denn sie liebt schon immer einen anderen, den starken ,Bären-Joseph‘ – und wird daraufhin ins Hochgebirge verbannt.

Eine Emanzipations- und Liebesgeschichte
Der Österreicher Gregor Turecek studierte Regie an der Bayerischen Theaterakademie und arbeitete seit 2013 als Regieassistent am Residenztheater in München. Dort entstanden bislang drei Inszenierungen, für Taken from real life. Eine Show gewann er 2014 den Kurt-Meisel-Förderpreis.
Wilhelmine von Hillerns Geschichte über die Geierwally versteht Turecek als Emanzipations- und Liebesgeschichte. Wally ist eine Frau, die in einer von Männern dominierten Gesellschaft für ihre Selbstbestimmung kämpft. Doch zwischen diesen Kampf um Unabhängigkeit, tritt plötzlich die Liebe, für die Wally ihre hart erkämpfte Freiheit aufs Spiel setzt.
Seine Inszenierung wird als „leicht, kunstfertig, humorvoll, unterhaltsam und dennoch dramatisch“ beschrieben und dafür gelobt, dass man alles mitzufühlen glaubt, was auf der Bühne geschieht. (Augsburger Allgemeine, 30. November 2015)

Wer es in dieser Spielzeit noch nicht geschafft hat, oder die Geierwally noch einmal sehen möchte, darf sich auf nächste Speilzeit freuen, denn die Geierwally steht auch 2016/17 wieder auf dem Programm.

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Ende des Spielbetriebs im Großen Haus am 20. Juni 2016

Liebes Publikum,
liebe Freunde des Theaters,

wie Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren haben, müssen wir das Große Haus aus Gründen des Brandschutzes zum Ende der Saison 2015/16 schließen. Wir alle wurden von dieser Nachricht überrascht. In den letzten Wochen hat es bereits Voruntersuchungen im Zusammenhang mit der Sanierung gegeben. Bei diesen Recherchen ergab sich ein bisher nicht bekannter Aufbau der Decke zwischen Hauptgarderobe und Zuschauerraum. Das ist natürlich zunächst grotesk, aber wenn man die Pläne aus der Zeit des Wiederaufbaus heute studiert, findet man natürlich viele Details, die den aktuellen Auflagen nicht mehr entsprechen. Ich denke, es ist müßig, darüber zu sinnieren, was in der Vergangenheit geschehen ist – wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Das Große Haus wird geschlossen. Der gesamte weitere Spielplan, der noch von dieser Spielstätte ausging, wird unter anderen Bedingungen stattfinden müssen.

ABER: WIR SPIELEN WEITER!

Und wir wollen auch die angekündigten Stücke zeigen und mit Ihnen erleben. Allerdings wird es uns nur mit Ihnen und Ihrer Begeisterung für das Theater gelingen, dass wir diese schwierigen Zeiten, die uns bevorstehen, überwinden. Wir wissen nur, dass wir ein anderes Quartier finden müssen und wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten und Sie noch vor der Sommerpause informieren, wie und wo es weitergeht.

Natürlich steht Ihnen auch unser Besucherservice für alle Ihre Fragen zur Verfügung. Bitte bleiben Sie uns treu! Vertrauen Sie in uns und die Kraft des Theaters, des Träumens und der Vision. Ich danke Ihnen dafür.

Herzlich, Ihre

Juliane Votteler
Intendantin

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Berauschende Opernpremiere

Wer könnte da nein sagen? Einen Zaubertrank, der jeden dazu bringt, sich unsterblich zu verlieben? Der Bauer Nemorino will mit Hilfe eines solchen Trankes das Herz der reichen und schönen Gutsbesitzerin Adina erobern. Der vermeintliche Liebestrank ist allerdings nur eine einfache Flasche Wein – trotzdem wird Nemorino kurz darauf von allen jungen Damen des Dorfes umschwärmt …
So beginnt die Handlung von Gaetano Donizettis Oper Der Liebestrank. Ähnlich erfolgreich verlief auch die Geschichte der Komposition selbst:

Eine Produktion erobert die Bühnen der Welt
Unter dem italienischen Titel L’elisir d’amore (dt. Der Liebestrank) schuf Gaetano Donizetti eine Opera buffa, die nicht nur das Mailänder Premieren-Publikum (1832) in Rauschzustände versetzte, sondern deren Faszination bis heute anhält. Nach der erfolgreichen Uraufführung verbreitete sich die Oper rasch auf den  Bühnen Italiens und ab 1834 in ganz Europa. Selbst in Zeiten, als das italienische Opernrepertoire weniger Ansehen genoss, wurde Donizettis Werk nicht gänzlich von der Bühne verbannt. Seit der Renaissance der italienischen Oper in den 1950er Jahren erhielt Der Liebestrank erneut große Aufmerksamkeit und zählt heute zu den zwölf meistgespielten Opern weltweit.

Der Liebestrank in Augsburg
Aron Stiehl, der das Augsburger Publikum in der vergangenen Spielzeit mit Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel verzauberte, kehrt nun nach Augsburg zurück und widmet sich Donizettis fabelhaft-komischem Opernstoff. Stiehl gilt als einer der vielseitigsten und meistgefragten Regisseure der jüngeren Generation, inszenierte bereits in Karlsruhe, St. Gallen, Heidelberg, Tel Aviv, Florenz, bei den Bayreuther Festspielen und an vielen weiteren Häusern. Die musikalische Leitung der Augsburger Produktion hat der stellvertretende GMD Lancelot Fuhry.

Exklusive Einblicke vor der Premiere
In unserem Oper-Extra am 22. Mai haben Sie die Möglichkeit, sich bereits fünf Tage vor der Premiere einen ersten Eindruck von der Produktion zu verschaffen. Ab 11 Uhr gibt das Produktionsteam um Aron Stiehl im Foyer I. Rang exklusive Einblicke in die Probenarbeit und präsentiert dabei auch erste musikalische Eindrücke!

Premiere feiert die Inszenierung dann am 27. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus. Karten für die Premiere und die Folgevorstellungen erhalten Sie über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und bei unserem Besucherservice via Telefon (0821. 324 49 00), Email (theater@augsburg.de) oder persönlich in der Kassenhalle.

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Ein buntes Fest der Irrungen und Wirrungen

Einmal die Woche trifft sich der Jugendclub am Theater Augsburg. Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren haben dort die Möglichkeit Theaterluft zu schnuppern. Das bedeutet einerseits sich in Proben und Workshops auszuprobieren und andererseits auch selbst einmal auf der großen Bühne zu stehen, wenn die gemeinsam erarbeitete Inszenierung dem Publikum vorgestellt wird. Ende Mai ist es nun wieder soweit: das jtt (Junges Theater Team) Augsburg präsentiert seine akutelle Produktion.

Unter dem Titel Eiland laden Autorin Maja Das Gupta, Theaterpädagogin Nicoletta Kindermann und der Jugendclub zu einem bunten Fest der Irrungen und Wirrungen, einem Spiel um Sprache und Sinn in die brechtbühne.

Was spricht aus uns, wenn wir sprechen? Wie sprechen wir? Warum sprechen wir? Wie wird der Laut zur Sprache, der Klang zur Bedeutung? Sind wir bedeutsam, wenn wir sprechen? Deuten wir die Welt oder erschaffen wir sie erst durch Sprache? Humpty Dumpty beispielsweise weiß: „Wenn ich etwas sage, dann ist es so.“ Wird die Lüge wahr, wenn sie oft genug wiederholt wird? Oder fängt die Welt an zu stinken, wenn Sprache verwendet wird, um sich einen Vorteil zu verschaffen? Was wissen Hase und Fuchs darüber? Und warum fängt der Hase an, zu pupsen?

Das jtt schickt in seiner neuen Produktion mehr oder weniger verrückte Figuren der Literatur- und Weltgeschichte auf einen wilden Ritt durch die Räume der Fantasie – immer auf der Suche nach den Überlagerungen von Vorstellung, Sprache und Wirklichkeit. Dabei begegnen wir nicht nur Hase und Fuchs, sondern auch dem Rotkäppchen, dem scheinbar verrückten Hutmacher, paradiesischen wie nicht-paradiesischen Schlangen, Laokoon und vielen anderen.

Premiere feiert die Produktion am 28. Mai um 19.30 Uhr in der brechtbühne. In drei weiteren Vorstellungen – am 29. Mai, 15. und 30. Juni – haben Sie dann die Möglichkeit, den Jugendclub auf der brechtbühne zu erleben.

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Ausnahme-Geigerin trifft auf Ausnahme-Komponistin

Zwei Querdenkern in der Musik ist das 7. Sinfoniekonzert Verborgenes am 9. und 10 Mai im Kongress am Park gewidmet: Dimitri Schostakowitsch, dessen Werke vom russischen Regime als „Chaos statt Musik“ bezeichnet und verboten wurden, und Sofia Gubaidulina, die ihre individuelle musikalische Sprache ebenfalls vor der Zäsur der kommunistischen Kulturfunktionäre schützen musste. Beide Komponisten faszinieren noch heute mit ihrem umfassenden Oeuvre.

Dimitri Schostakowitsch, dessen tragisch-satirische Oper Lady Macbeth von Mzensk derzeit auch auf dem Spielplan in Augsburg steht, wagte mit seiner 10. Sinfonie (e-Moll, op. 93), 1953 in Leningrad uraufgeführt, eine Komposition, die das Recht auf künstlerische Freiheit einfordert. Über Schostakowitsch sagte die Komponistin Sofia Gubaidulina anlässlich ihres 80. Geburtstages der Tageszeitung Die Zeit: „Er war ein sehr guter Mensch, nicht nur ein guter Komponist. Meine Sinfonie war nicht so gut… nicht so gut. Aber er hat etwas gefunden in dieser Musik. Er hat mir gesagt, ich solle zu mir selbst kommen, unabhängig von anderen Meinungen. Das war unglaublich wichtig, bis jetzt ist es wichtig.“

Vor allem durch die Aufführung ihres Violinkonzertes Offertorium durch den Dirigenten Gidon Kremer in den 1980er Jahren bekam die Komponistin auch hierzulande eine Stimme. Die Augsburger Philharmoniker werden ihr Werk heute und morgen, am 9. und 10. Mai mit mit der weltbekannten Geigerin Isabelle van Keulen (Homepage) im Kongresszentrum aufführen. Die Niederländerin arbeitete u.a. bereits mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Philharmonia Orchestra London, dem Gewandhausorchester Leipzig zusammen – und das nicht nur an der Violine, sondern auch an der Viola.

Mit Schostakowitschs 10. Sinfonie und Gubaidulinas Violinkonzert erwartet das Konzertpublikum ein sensationelles 7. Sinfoniekonzert unter dem Titel Verborgenes – dirigiert von Generalmusikdirektor Domonkos Héja.

Es gibt noch Karten: online und auch an der Abendkasse.

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Ausgeträumt: Shakespeares „Sommernachtstraum“ feiert Derniere

„Ein sehr gutes Stück Arbeit, ich sag’s euch! und lustig!“, beschreibt der Handwerker Zettel in Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare seinen Schauspielkollegen das einzustudierende Theaterstück. Ein gutes, ja vielleicht sogar ein sehr gutes Stück Arbeit, ist auch die Inszenierung Ein Sommernachtstraum von Christoph Mehler bezeichnen.

Als die weltbekannte Shakespeare-Komödie im Februar 2016 Premiere am Theater Augsburg feierte, war schnell klar, dass dieses Stück überzeugen wird: in der extremen Kürzung und der rasanten, grotesken Spielweise der ausschließlich männlichen Schauspieler, offenbart sich eine neue Sicht auf den ca. drei Jahrhunderte alten Text. Ganz ohne Wald und glitzernde Feen konzentriert sich Mehlers Inszenierung auf den Menschen, seine Seele und deren Abgründe. Und das mit Erfolg! Von der Presse wurde Ein Sommernachtstraum hochgelobt, im Ranking der Nachtkritik-Charts hielt sich die Inszenierung drei Wochen auf Platz Eins.

Nun heißt es Abschied nehmen, wenn sich am 7. Mai um 20 Uhr ein letztes Mal der Vorhang für diesen knapp 90 minütigen Abend voller Irrungen und Wirrungen öffnet. Eine Einführung zum Stück gibt es um 19.30 Uhr im Foyer I. Rang. Und wer nach der Vorstellung noch über das Gesehene diskutieren möchte, ist herzlich zum Publikumsgespräch im Foyer I. Rang eingeladen.

Karten gibt es über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage, oder beim Besucherservice (Tel. 0821 324 4900) in der Kassenhalle.

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Russischer Frühling im Schauspiel

Nach längerer Pause ist es am 4. Mai endlich wieder soweit: die nächste Schauspiel-Premiere steht ins Haus! Wir widmen uns dabei keinem geringeren als Anton Tschechow. Der international vor allem durch seine Theaterstücke (Drei Schwestern, Die Möwe, Der Kirschgarten) bekannte Schriftsteller, gilt heute als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur. Das Augsburger Schauspiel-Ensemble beschäftigt sich mit einem Frühwerk des Dramatikers – mit der Komödie Platonow.

Worum geht es?
Michael Platonow ist zynisch, geistreich, auf seine ganz eigene Art und Weise charmant – und die Frauen liegen ihm reihenweise zu Füßen. Seine spöttischen Bemerkungen ergießt er über alles und jeden. Denn er verachtet die ideen- und prinzipienlose Gesellschaft der russischen Grundbesitzer und ist trotzdem Teil von ihr. Aus seiner Existenz ausbrechen? Unmöglich. Stattdessen zieht er sich mehr und mehr zurück. Doch damit sind nicht alle einverstanden …

Christian Weise inszeniert.
Der 1973 in Lutherstadt Eisleben geborene Regisseur studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Im Anschluss arbeitete er als Schauspieler und Puppenspieler. Ab 2002 folgten neben einer Dozentenstelle an der Ernst-Busch-Hochschule erste eigene Inszenierungen, u.a. in Mannheim, Köln, Berlin, Stuttgart und Zürich. Das Augsburger Publikum konnte Weise bereits 2015 mit seiner Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe für sich gewinnen.

Premiere feiert Platonow am 4. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus. Für alle neugierigen Schauspielfans gibt das Regieteam bereits in einem Schauspiel-Extra am 17. April um 11 Uhr im Foyer des Großen Hauses erste exklusive Einblicke in die Produktion und den Probenprozess.

Karten für Platonow und das Schauspiel-Extra erhalten Sie wie gewohnt über den Online-Ticket-Service auf www.theater-augsburg.de und über unseren Besucherservice – persönlich in der Kassenhalle des Großen Hauses oder telefonisch unter 0821. 324 49 00.

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Soto Danza

Energetisch, dynamisch, überraschend!
Der Ballettabend Soto Danza, der am 7. Mai um 19.30 Uhr in der brechtbühne Premiere feiert, widmet sich der choreografischen Brillanz des renommierten Tanzschaffenden Cayetano Soto.
Vier verschiedene zeitgenössische Stücke stehen an diesem Abend auf dem Programm und bieten die Gelegenheit die Vielseitigkeit des Choreografen zu erleben.

Ein Bewegungserfinder par excellence
Cayetano Soto scheint ein Mann zu sein, dem die Ideen nie ausgehen. In Barcelona geboren, absolvierte er seine Tanzausbildung an der dort ansässigen Theaterakademie und am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Somit wurde er außerhalb des tänzerischen Mainstreams ausgebildet, was seine unabhängigen, frischen choreografischen Ideen bestärkte.
Nach einigen Jahren und Engagements bei IT.Dansa in Barcelona und dem Ballett Theater München, arbeitet Soto seit 2005 als freischaffender Choreograf. Seitdem zählt er zu den umtriebigsten Jetsettern seiner Zunft. Zwischen seinen Arbeiten für viele renommierte Kompanien in Europa, Nord und Südamerika, führte ihn sein Weg auch bereits einmal nach Augsburg. 2009 präsentierte er im Rahmen der Veranstaltung Choreografischen Spuren die Neukreation Zero in On und das 2002 in München enstandene Stück Plenilunio. Nun ist er wieder in der Stadt und erarbeitet den Ballettabend Soto Danza.

Vier Stücke stehen auf dem Programm
Plenilunio,
Fugaz, Uneven und Malasombra. So lauten die Titel der vier Choreografien, die beim Ballettabend Soto Danza getanzt werden. Eröffnet wird der Abend mit Plenilunioitalienisch für „Vollmond“. Dieses lyrische Stück zur Musik von Alberto Iglesias stellt den Einfluss der verschiedenen Mondphasen auf den Mensch tänzerisch dar. Es folgt Fugaz zur Musik von Georges Ivanovitch Gurdijeff. Soto widmete es seinem verstorbenen Vater und konfrontierte sich während der Entstehung der Choreografie am Ballett Theater München erstmals in seinem künstlerischen Schaffen mit seinem Inneren.
Von einem ebenfalls persönlichen Einfluss gekennzeichnet ist Uneven. Eine Choreografie zur Musik von David Lang, die 2011 mit der Goldenen Maske ausgezeichnet wurde. Mehr als in seinen vorangehenden Werken ließ sich Soto für diese Kreation von seinem eigenen Leben, seiner Umgebung und seinen Gefühlen inspirieren. Impulsgebend für Malasombra, das letzte Stück des Abends, sind das Temperament sowie die seelischen Abgründe der kubanischen Sängerin La Lupe.

Der Abend entführt also in vier unterschiedliche Stimmungen und Stile, die von einem fantasievoll-verträumtem sowie energetisch-überraschendem Bewegungsrepertoir geprägt sind. Die Premiere und die Vorstellungen am 20. und 21. Mai sind schon ausverkauft, für den 25. Mai es noch wenige Restkarten. Also schnell Karten sichern – auf unserer Homepage oder bei unserem Besucherservice (telefonisch unter 0821. 324 49 00 oder in der Kassenhalle).

durch das 3. Familienkonzert.

Tierisch-musikalisches Abenteuer für die ganze Familie

In Großbritannien ist er ein echter Superstar: Michael Bonds Kinderbuchfigur Paddington Bär. Seine Geschichte ist – spätestens seit dem erfolgreichen Kinofilm (2014) – auch in Deutschland bei Jung und Alt bestens bekannt: der kleine Bär wird von Mr. und Mrs. Brown am Bahnsteig der Paddington Station in London gefunden, die ihn kurzerhand mit nach Hause nehmen und auf den Namen Paddington taufen. Und Paddington ist wirklich ein ganz besonderer Bär: er kann nicht nur sprechen, sondern hat zudem sehr gute Manieren und liebt Orangenmarmelade.

Komponist Herbert Chappel kleidete Michael Bonds Kindergeschichte 1984 in ein musikalisches Gewand und schuf mit Paddington Bärs erstes Konzert ein lebendiges Märchen, das kleine und große Paddington-Fans in die Welt der Musik einführt. Bis heute begeistert Chappels musikalisches Märchen mit seiner Verbindung aus Text und Ton auf der ganzen Welt.

In ihrem 3. Familienkonzert widmeten sich vergangenen Sonntag auch die Augsburger Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von GMD Domonkos Héja gemeinsam mit Sprecherin Katja Schild Chappels „bärigem“ Abenteuer. Über 800 Kinder und Eltern begleiteten Paddington und seine Freunde bei ihrem ersten Konzertbesuch.

Erleben auch sie gemeinsam mit ihrer Familie Paddington Bärs erstes Konzert ein weiteres Mal am 29. Mai um 11.00 Uhr im MAN-Museum. Ein tierischer Spaß für Groß und Klein!