Augsburger Philharmoniker

1. Sinfoniekonzert im Kongress am Park

Zwei Zeitgenossen, deren Anhänger sich im sogenannten Musikstreit des späten 19. Jahrhunderts gegenüber standen: Traditionalisten gegen Neudeutsche. Brahms favorisierte “dauerhafte Musik”, das Musikdrama bzw. die Programmmusik von Richard Wagner und Franz Liszt propagierte als musikalischen Fortschritt propagierte. Zum Auftakt der Konzertsaison der Augsburger Philharmoniker werden die beiden Strömungen vereint:

Generalmusikdirektor Domonkos Héja und die Augsburger Philharmoniker laden am 10. und 11. Oktober 2016 jeweils um 20 Uhr zum 1.Sinfoniekonzert Brahminen contra Wagnerianer in den Kongress am Park.

Richard Wagner gilt bis heute als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Seine Neuauffassung des Musikdramas veränderte theoretische und praktische Grundlagen der Oper: Als Komponist, Dramatiker, Dichter, Theaterregisseur und Dirigent schrieb Wagner sowohl Musik, als auch Libretti und Regieanweisungen und gesaltete die dramatische Handlung als Gesamtkunstwerk. Zudem änderte er die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und sorgte für Neuerungen in der Harmonik, die sowohl zahlreiche Zeitgenossen, als auch spätere Komponisten unheimlich beeinflussten. Vor allem der Tristan brachte die Musiksprache des 19. Jahrhunderts weit voran und gilt vielen als Ausgangspunkt der Modernen Musik.

Johannes Brahms hingegen sah sich mehr den vergangenen Formen verpflichtet. Er griff in seinen Kompositionen unter anderem auf mittelalterliche Kirchentonarten und auf die niederländische Kantontechnik zurück. Obwohl er jedoch im Wesentlichen tradierte Formen übernahm, schuf er ein unabhängiges und eigenständiges Werk, das in einer gesamteuropäischen Musiktradition steht und auch ihn zu einem der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts macht.

Karten für das erste und alle weiteren Sinfoniekonzerte der Spielzeit 2016/17 erhalten Sie bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle des Großen Hauses, sowie telefonisch unter 0821. 324 49 00 oder über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage.

blog_thejater

Geschichte zum Anfassen – Tag des offenen Denkmals

Wussten Sie, was man sich unter einem Laubenganghaus vorzustellen hat? Haben Sie schon einmal einen alten Wasserturm von innnen gesehen oder an alten Mauerresten etwas über die historische Stadtentwicklung ablesen können? Der Tag des offenen Denkmals macht dies möglich. Einmal jährlich öffnen historische Bauten, deren Tore der Öffentlichkeit für gewöhnlich verschlossen sind, ihre Türen und laden zur historischen Entdeckungsreise.

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger, Archäologen, Restauratoren und Handwerker über Aufgaben und Tätigkeitsbereiche ihres Berufsfeldes und geben Einblicke in architektonische Vergangenheiten – Geschichte zum Anfassen!

Und auch das Theater Augsburg ist in diesem Jahr mit dabei: Am 11. September 2016 öffnen wir unsere Türen und Tore und laden Sie herzlich dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen des Großen Hauses zu werfen. Um 9.30, 11.30, 14 und 16 Uhr haben Sie die Möglichkeit, die Hauptspielstätte des Theaters einmal aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Zur Seite steht Ihnen dabei Hendrik Euling-Stahl, Beauftragter für Baubelange am Theater Augsburg.

Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 25 Personen beschränkt. Kostenlose Einlasskarten erhalten Sie bei unserem Besucherservice – telefonisch oder vor Ort am Kennedy-Platz (Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr).

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals 2016 finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

© Kongress am Park

Spielstätten 16/17: Kongress am Park

Eine der Spielstätten, die für die neue Saison schnell gefunden waren, war das Kongress am Park. Schon viele Jahre finden dort die Sinfoniekonzerte der Augsburger Philharmoniker statt. Jetzt präsentiert das Schauspiel des Theaters Augsburg mit Pünktchen und Anton zum ersten Mal eine Produktion im Kongresszentrum am Hotelturm.

Das Stück
Die Briefe an Lehrer, Schulen und Kindergärten sind bereits versandt, der Flyer liegt schon beim Besucherservice aus: Wir präsentieren ab November 2016 Erich Kästners beliebten Kinderroman Pünktchen und Anton im Kongress am Park. Wir freuen uns, auch Sie in einer der 29 Vorstellungen ab dem 18. November zu begrüßen zu dürfen, in den vergangenen Jahren konnte unser Familienstück zur Weihnachtszeit oftmals eine Auslastung von über 90% verzeichen – allein Peter Pan im letzten Jahr begeisterte fast 30.000 Kinder.

Bis zum 17. Januar 2017 ist die Neuproduktion von Martina-Eitner-Acheampong (bekannt u.a. aus der TV-Serie Stromberg) für das Theater Augsburg mit einem Bühnenbild von Katrin Wittig und Kostümen von Valerie Hirschmann in der Gögginger Straße zu sehen. Natürlich wird das Familienstück auch wieder musikalisch untermalt – dieses mal mit eigens komponierter Musik von Matthias Flake.

Die Spielstätte
Durch die Sinfoniekonzerte der Augsburger Philharmoniker ist das Kongress am Park unserem Konzertpublikum bereits bestens bekant, bietet der große Saal Platz für bis zu 1.430 Besucher und lädt mit seinem großzügigen, hellen Foyer zum Verweilen ein.

Die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist denkbar einfach: dem Haupteingang direkt gegenüber liegt die Haltestelle “Kongress am Park” der Straßenbahnlinie 1. Von dort aus erreichen Sie den Königsplatz in 2 Minuten und den Hauptbahnhof in 5 Minuten.

200 kostenfreie Parkplätze für PKWs stehen an der Sporthalle in der Ulrich-Hofmaier-Straße in ca. 800 m Entfernung zur Verfügung – aber Achtung: das Kongresszentrum fasst rund1000 Besucher, daher ist dieser Parkplatz meist schon einige Minuten vor Beginn der Vorstellung besetzt.

Karten für das Familienstück zur Weihnachtszeit gibt es ab 13. September bei unserem Besucherservice – über unseren Online-Ticket-Service sind vorerst nur die Wochenend-Termine von Pünktchen und Anton buchbar.

Regiehospitant gesucht

Hospitant/in für ein Recherche-Theaterprojekt gesucht!

Für das Recherchetheaterprojekt „UNRUHE“ IM PARADIES – geleitet vom Regisseur Harald Fuhrmann und der Dramaturgin Christiane Wiegand – sucht das Theater Augsburg eine/n engagierten Hospitant/in. Das Aufgabenfeld umfasst neben der Begleitung der Proben und Recherchen auch die Transkription von Interviews (Zeitraum Oktober/November 2016).

„UNRUHE“ IM PARADIES ist Teil einer mehrere Produktionen umfassenden Klammer, die thematisch im Zeichen des Lutherjahrs 2017 und des Augsburger Religionsfriedens steht. Die Premiere findet am 6. Mai 2017 in der brechtbühne statt.
In der Recherchephase vor Probenbeginn werden mit zahlreichen Alt- und Neu-Augsburgern Gespräche zum Thema „Glaube und Religion heute“ geführt. Aus den Interviews soll ein diskursiver Theaterabend entstehen, der dazu einlädt, Augsburg und seine Bewohner aus ungewohnten Perspektiven neu zu betrachten.

Zeitraum: Oktober und November 2016 und 15. März bis 6. Mai 2017

Kontakt:
Tobias Vogt, E-Mail: tobias.vogt@augsburg.de

Der jüngste Tag

Schauspiel Augsburg trifft Django 3000

Sie mögen es “wuid und laut”, verbinden die Kraft traditioneller Musik mit der Energie der Moderne und haben schon Tanzflächen vom Chiemsee bis in den Ural zum Beben gebracht: Django 3000. Die vier Chiemgauer überzeugen mit einer brodelnen Sound-Mixtur auf Geige, Gitarre, Kontrabass und Drums. Im Oktober treffen die wilden Rhythmen des bayerischen Quartetts am Theater Augsburg auf Ödön von Horváths Drama Der jüngste Tag. Spielort ist der Martini-Park.

Der Autor Ödön von Horváth 
Der 1901 in Österreich-Ungarn geborene Schriftsteller Ödön von Horváth wurde durch seine Stücke “Geschichten aus dem Wiener Wald”, “Glaube Liebe Hoffnung” und Kasimir und Karoline” sowie durch seine zeitkritischen Romane “Der ewige Spießer”, “Jugend ohne Gott” und “Ein Kind unserer Zeit” bekannt. Als Gegner des Nationalsozialismus wurde er 1936 aus Deutschland verwiesen, sein Roman “Jugend ohne Gott” trotz internationaler Erfolge 1938 in die “Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums” aufgenommen.

Horváth selbst formulierte die “Demaskierung des Bewusstseins” als Ziel seiner Arbeit. Sozialpolitische Stoffe bilden den Kern seines dramatischen Gesamtwerks. Am Beispiel von Einzelschicksalen zeichnet er in seinen Texten Bilder einer entfremdeten und sozial zerklüfteten Gesellschaft. So auch im “Jüngsten Tag”. Hier entwirft der Schriftsteller das Sittenbild einer kleinbürgerlichen Gesellschaft voller Misstrauen, übler Nachrede, Stigmatisierung und Ausgrenzung all jener, die nicht dazu gehören.

Die Band Django 3000
Bayerischer Rock n´Roll ist ihr Metier und im Oktober wird die Halle im Martini-Park zu ihrer Stammbühne: Django 3000 präsentieren im Rahmen der Produktion eigens für die Inszenierung komponierte Songs! Sowohl Fans der Band als auch Augsburger Schauspielfreunde dürfen auf diese Zusammenarbeit also sehr gespannt sein! Viele Infos zu Django 3000 gibt es auf der Band-Homepage.

Die Geschichte
Kurz unaufmerksam und schon ist es geschehen: Durch einen kleinen Flirt abgelenkt, vergisst Stationsvorsteher Thomas Hudetz ein Signal zu stellen – mit fatalen Folgen: Der Eilzug 405 verunglückt. Es gibt 18 Todesopfer. Ein Verdächtiger ist da schnell gefunden. Von seiner eifersüchtigen Gattin belastet, rückt Hudetz ins Zentrum der Ermittlungen. Doch er wird freigesprochen. Anna, die den Stationsvorsteher in den Flirt verwickelte, leistet einen Meineid zu seinen Gunsten. Gerichtlich scheint die Schuldfrage geklärt, doch unter der Oberfläche brodelt es weiter: Gewissensbisse, Schuldgefühle, schlaflose Nächte … Schließlich verschwindet Anna spurlos. Und Hudetz gerät wieder ins Zentrum der Verdächtigungen…

Sein Verständnis, Probleme möglichst volkstümlich zu behandeln und gestalten, brachten Horváth den Ruf des Erneuerers des Volksstücks ein. Seine Protagonisten ringen mit ihrer Schuld und der schnell gefassten öffentlichen Meinung. Es bleibt die Frage: Gibt es Gerechtigkeit erst am Jüngsten Tag?

Premiere feiert Der jüngste Tag am 14. Oktober um 19.30 Uhr im Martini-Park. Karten sind in Kürze beim Besucherservice und online buchbar.

weiße_rose

Weiße Rose

Mit ihrem Kampf gegen Diskriminierung, Unterdrückung, Willkür und Gewalt gingen Hans und Sophie Scholl als profilierteste Mitglieder der Gruppe Weiße Rose in die Geschichte ein. Diese gilt bis heute als bekanntestes und symbolgebendes Beispiel für den innerdeutschen studentisch-bürgerlichen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime.

Die Historie
Innerhalb eines dreiviertel Jahres verfasste, druckte und verteilte die Gruppe zunächst in München, später über Kuriere auch in einigen anderen Städten des Deutschen Reiches, Flugblätter, in welchen sie die Verbrechen des Regimes thematisierte und zum Widerstand aufrief.

Nach Rund sechs Monaten anonymem Aktionismus wurden Hans und Sophie Scholl am 18. Februar 1943 beim Verteilen von Flugblättern im Universitätsgebäude entdeckt und an die Gestapo ausgeliefert. Nach stundenlangen Vernehmungen wurden die Geschwister schließlich wegen “Hochverrats und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt – ein Urteil, das schon wenige Tage später, am 22. Februar, vollstreckt wurde.

Das Stück
Der deutsche Komponist und Dirigent Udo Zimmermann nahm sich dem Stoff der Weißen Rose an und schrieb eine Kammeroper über die letzten Stunden des Geschwisterpaares. Am 17. Juni 1967 wurde das Stück mit einem Libretto vom Bruder Ingo Zimmermann uraufgeführt. Die Oper wurde in den Kritiken gut gehandelt, erweckte jedoch nicht den Eindruck einer professionellen Produktion.

Einige Jahre später, 1986, feierte die Oper in einer überarbeiteten, weniger konventionellen Text-Fassung von Wolfgang Willaschek erneut Premiere und erzielte sowohl bei Publikum und Kritikern, als auch international große Erfolge. So wurde Zimmermanns Weiße Rose unter andrem bereits an der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, den Salzburger Festspielen und dem Israel Philharmonic Orchestra auf die Bühne gebracht.

In der kommenden Spielzeit ist die Komposition in Augsburg zu erleben – in einer Inszenierung von Seollyeon Konwitschny und unter der musikalischen Leitung von Corinna Niemeyer. Premiere ist am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der brechtbühne.

_________________________________________________________________

Karten erhalten Sie ab 13. September 2016 über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage oder beim Besucherservice in der Kassenhalle.

das große wundenlecken

Auf Spurensuche: Eröffnungspremiere in der brechtbühne

“Ab nach Athen!” hieß es Ende Juni für unser Team von Das große Wundenlecken, der Eröffnungsproduktion der kommenden Spielzeit. Gemeinsam mit Autor Gerasimos Bekas begaben sich die Schauspieler Jessica Higgins, Marlene Hoffmann, Sebastián Arranz und Anton Koelbl, Regisseurin Sapir Heller und Dramaturg Tobias Vogt auf Spurensuche – nach dem Anfang, nach dem Ursprung, nach Sinn und Unsinn in der Geschichte der Menschheit.

Der Regisseur
Gerasimos Bekas wurde in Ost-Westfalen geborgen und wuchs in Griechenland und Franken auf. Er studierte Politikwissenschaft und war Mitbegründer des deutschgriechischen Theaterensembles ithAKT in Berlin. Erste Wege als Autor führten ihn nach Würzburg und ans Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Zudem zählt Bekas zu den Gewinnern des ZDF-Wettbewerbs Radikal Büchner (2013) und gewann 2014 den taz-Publikumspreises im Rahmen des 23. Internationalen Literaturwettbewerbs “open mike”.

Wir freuen uns auf eine spannende Eröffnungspremiere. Premiere feiert Gerasimos Bekas Uraufführung Das große Wundenlecken am 23. September um 19.30 Uhr in der brechtbühne.

___________________________________________________________________

Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2016/17 beginnt am Dienstag, 13. September 2016. Ab diesem Zeitpunkt, haben Sie wieder die Möglichkeit, Karten wie gewohnt über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle zu erwerben.

Wir sind für Sie da!

Abo-Sprechstunde in der Spielzeitpause

Sie haben Fragen zu Ihrem Abonnement, zu den Ersatzspielstätten in der kommenden Saison, Preisen, dem Prozedere, Anfahrtswegen oder ähnlichem? Kein Problem: Rufen Sie uns an oder kommen Sie in der Kassenhalle vorbei – wir sind auch während der Spielzeitpause für Sie da! 

Unser Besucherservice hat bis einschließlich 6. August zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie geöffnet. In der Sommerpause – von 9. Augsust bis 9. September – haben wir für unsere Abonnenten und alle Kunden, die Sie für ein Abonnement in der kommenden Saison interessieren, eine Abo-Sprechstunde im Großen Haus eingerichtet. Zwei Kolleginnen des Besucherservice stehen Ihnen während dieser Zeit immer von Dienstag bis Freitag zwischen 9 und13 Uhr bei Abo-Fragen zur Verfügung.

ABO-SPRECHSTUNDE:
9. August bis 9. September 2016
Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr
in der Kassenhalle des Großen Hauses

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen bei unserer Abo-Sprechstunde sicherlich noch nicht bei allen Details, wie unter anderem auch bei Fragen zu Ihren Sitzplätzen in den Ersatzspielstätten Auskunft geben können. Einiges wissen wir selbst noch nicht so genau – vieles klärt sich auch erst zu Beginn der neuen Saison. Ihre Abo-Karten, bzw. -schecks und Ermäßigungsgutscheine erhalten Sie Anfang September per Post.

Der Kartenvorverkauf zur Spielzeit 2016/17 beginnt am 13. September. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir vor diesem Termin keine Buchungen durchführen können.

Wir wünschen Ihnen eine schöne theaterfreie Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen in der neuen Spielzeit!

der_nussknacker

Ein märchenhafter Ballettabend

»Du hast einen langen sehr schönen Traum gehabt, liebe Marie,
aber schlag dir das alles nur aus dem Sinn.«

E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig

E.T.A. Hoffmanns Märchen von Nussknacker und Mausekönig ist weltweit bekannt und gehört fast ebenso zur Vorweihnachtszeit wie Plätzchen und Punsch. Kein Kind wächst auf, ohne Marie mindestens einmal auf ihrer Reise ins Zuckerland zu begleiten und dem Nussknacker bei seinem Kampf gegen den furchterregenden Mausekönig beizustehen.

Kein Wunder also, dass auch Pjotr Tschaikowskys Ballett in drei Akten der Geschichte zu den bekanntesten und beliebtesten Abenden weltweit zählt. Bereits die Uraufführung 1892 zog das Sankt Petersburger Publikum in ihren Bann – ein Zauber, der dank der traumhaften Komposition und vieler guter Choreographien bis heute ungebrochen ist.

Im Herbst erobern Tschaikowskys märchenhafte Zucker- und Tanzwelten nun auch die Augsburger Bühne: Ballettdirektor Robert Conn lädt alle Ballettfreunde ein, auf eine Reise in fantastische Welten voller Zauber und Magie, in der hölzerne Nussknacker zum Leben erwachen und Mäuse zu sprechen beginnen …

Freuen Sie sich auf einen Klassiker des Ballettrepertoires, der am 2. Oktober in einer Choreografie von Mauro de Candia Premiere feiert. Bereits 2011 konnte der Italiener mit seiner Interpretation von Cinderella in Augsburg große Erfolge feiern, jetzt setzt er sich ein weiteres Mal mit einem traditionellen Ballett auseinander.

Die Geschichte
Die kleine Marie bekommt als Weihnachtsgeschenk einen Nussknacker von ihrem Patenonkel Drosselmeyer. In der folgenden Nacht hat sie einen magischen Traum: Ihr Nussknacker ist ein verwunschener Prinz, der vom Mausekönig verhext wurde. Mit Maries Hilfe führen er und die Spielzeugsoldaten eine Schlacht gegen das Mäuse-Heer. Nach dem Sieg brechen sie gemeinsam auf ins Land der Zuckerfee.

Tschaikowskis Nussknacker thematisiert den Übergang von der Kindheit bis zur Adoleszenz und nimmt die Zuschauer mit in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Karten für den Nussknacker erhalten Sie ab 13. September über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und beim Besucherservice in der Kassenhalle.

messe_augsburg

Spielstätten 16/17: Schwabenhalle

Am 19. Juli fiel der vorerst letzte Vorhang im Großen Haus. Schon mit der Nachricht der vorzeitigen Schließung des Großen Hauses begaben wir uns auf die Suche. Sämtliche Räume in Augsburg wurden unter die Lupe genommen. Welche es geworden sind und was wir dort spielen werden, stellen wir unserem Publikum hier auf unserem Blog über die Theaterferien hinweg vor.

Die erste Station unserer Reise 2016/17 führt uns ins Augsburger Messeviertel: unsere erste Premiere der kommenden Spielzeit – den Ballettabend Nussknacker – präsentieren wir Ihnen in der dortigen Schwabenhalle. Die variable Multifunktionshalle wird derzeit für Messen, Tagungen, Kongresse, TV-Shows, Sport- und Konzertveranstaltungen genutzt und bringt größen- und ausstattungstechnisch die idealen Voraussetzungen für unsere Vorhaben mit. Weitere Informationen zu dem berühmten Ballettklassiker, den Mauro de Candia in Augsburg choreografieren wird, finden Sie in unserem Online-Spielplan und auch hier auf dem Blog.

Die Nähe zur B17 und den Autobahnen, macht die Messehalle für alle PKW-Fahrer zu einem gut erreichbaren Spielort mit zahlreichen umliegenden Parkplätzen nahe der Halle (Hauptparkplatz: 1.200 Stellplätze, Parkplatz Friedrich-Ebert-Straße: 1.200 Stellplätze).

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Interimsspielstätte mit der Tram Linie 3 (Haltestelle: Bukowina Institut). Von dort gelangen Sie mit einem kurzen Fußmarsch von ca. 7 Minuten zur Schwabenhalle. Alternativ haben Sie die Möglichkeit die Buslinie 41 bis Messe Nord zu nehmen. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit der Schwabenhalle finden Sie auf der Homepage der Messe Augsburg (www.messeaugsburg.de).