Der jüngste Tag

Schauspiel Augsburg trifft Django 3000

Sie mögen es “wuid und laut”, verbinden die Kraft traditioneller Musik mit der Energie der Moderne und haben schon Tanzflächen vom Chiemsee bis in den Ural zum Beben gebracht: Django 3000. Die vier Chiemgauer überzeugen mit einer brodelnen Sound-Mixtur auf Geige, Gitarre, Kontrabass und Drums. Im Oktober treffen die wilden Rhythmen des bayerischen Quartetts am Theater Augsburg auf Ödön von Horváths Drama Der jüngste Tag. Spielort ist der Martini-Park.

Der Autor Ödön von Horváth 
Der 1901 in Österreich-Ungarn geborene Schriftsteller Ödön von Horváth wurde durch seine Stücke “Geschichten aus dem Wiener Wald”, “Glaube Liebe Hoffnung” und Kasimir und Karoline” sowie durch seine zeitkritischen Romane “Der ewige Spießer”, “Jugend ohne Gott” und “Ein Kind unserer Zeit” bekannt. Als Gegner des Nationalsozialismus wurde er 1936 aus Deutschland verwiesen, sein Roman “Jugend ohne Gott” trotz internationaler Erfolge 1938 in die “Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums” aufgenommen.

Horváth selbst formulierte die “Demaskierung des Bewusstseins” als Ziel seiner Arbeit. Sozialpolitische Stoffe bilden den Kern seines dramatischen Gesamtwerks. Am Beispiel von Einzelschicksalen zeichnet er in seinen Texten Bilder einer entfremdeten und sozial zerklüfteten Gesellschaft. So auch im “Jüngsten Tag”. Hier entwirft der Schriftsteller das Sittenbild einer kleinbürgerlichen Gesellschaft voller Misstrauen, übler Nachrede, Stigmatisierung und Ausgrenzung all jener, die nicht dazu gehören.

Die Band Django 3000
Bayerischer Rock n´Roll ist ihr Metier und im Oktober wird die Halle im Martini-Park zu ihrer Stammbühne: Django 3000 präsentieren im Rahmen der Produktion eigens für die Inszenierung komponierte Songs! Sowohl Fans der Band als auch Augsburger Schauspielfreunde dürfen auf diese Zusammenarbeit also sehr gespannt sein! Viele Infos zu Django 3000 gibt es auf der Band-Homepage.

Die Geschichte
Kurz unaufmerksam und schon ist es geschehen: Durch einen kleinen Flirt abgelenkt, vergisst Stationsvorsteher Thomas Hudetz ein Signal zu stellen – mit fatalen Folgen: Der Eilzug 405 verunglückt. Es gibt 18 Todesopfer. Ein Verdächtiger ist da schnell gefunden. Von seiner eifersüchtigen Gattin belastet, rückt Hudetz ins Zentrum der Ermittlungen. Doch er wird freigesprochen. Anna, die den Stationsvorsteher in den Flirt verwickelte, leistet einen Meineid zu seinen Gunsten. Gerichtlich scheint die Schuldfrage geklärt, doch unter der Oberfläche brodelt es weiter: Gewissensbisse, Schuldgefühle, schlaflose Nächte … Schließlich verschwindet Anna spurlos. Und Hudetz gerät wieder ins Zentrum der Verdächtigungen…

Sein Verständnis, Probleme möglichst volkstümlich zu behandeln und gestalten, brachten Horváth den Ruf des Erneuerers des Volksstücks ein. Seine Protagonisten ringen mit ihrer Schuld und der schnell gefassten öffentlichen Meinung. Es bleibt die Frage: Gibt es Gerechtigkeit erst am Jüngsten Tag?

Premiere feiert Der jüngste Tag am 14. Oktober um 19.30 Uhr im Martini-Park. Karten sind ab dem 13. September beim Besucherservice erhältlich.

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Weiße Rose

Mit ihrem Kampf gegen Diskriminierung, Unterdrückung, Willkür und Gewalt gingen Hans und Sophie Scholl als profilierteste Mitglieder der Gruppe Weiße Rose in die Geschichte ein. Diese gilt bis heute als bekanntestes und symbolgebendes Beispiel für den innerdeutschen studentisch-bürgerlichen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime.

Die Historie
Innerhalb eines dreiviertel Jahres verfasste, druckte und verteilte die Gruppe zunächst in München, später über Kuriere auch in einigen anderen Städten des Deutschen Reiches, Flugblätter, in welchen sie die Verbrechen des Regimes thematisierte und zum Widerstand aufrief.

Nach Rund sechs Monaten anonymem Aktionismus wurden Hans und Sophie Scholl am 18. Februar 1943 beim Verteilen von Flugblättern im Universitätsgebäude entdeckt und an die Gestapo ausgeliefert. Nach stundenlangen Vernehmungen wurden die Geschwister schließlich wegen “Hochverrats und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt – ein Urteil, das schon wenige Tage später, am 22. Februar, vollstreckt wurde.

Das Stück
Der deutsche Komponist und Dirigent Udo Zimmermann nahm sich dem Stoff der Weißen Rose an und schrieb eine Kammeroper über die letzten Stunden des Geschwisterpaares. Am 17. Juni 1967 wurde das Stück mit einem Libretto vom Bruder Ingo Zimmermann uraufgeführt. Die Oper wurde in den Kritiken gut gehandelt, erweckte jedoch nicht den Eindruck einer professionellen Produktion.

Einige Jahre später, 1986, feierte die Oper in einer überarbeiteten, weniger konventionellen Text-Fassung von Wolfgang Willaschek erneut Premiere und erzielte sowohl bei Publikum und Kritikern, als auch international große Erfolge. So wurde Zimmermanns Weiße Rose unter andrem bereits an der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, den Salzburger Festspielen und dem Israel Philharmonic Orchestra auf die Bühne gebracht.

In der kommenden Spielzeit ist die Komposition in Augsburg zu erleben – in einer Inszenierung von Seollyeon Konwitschny und unter der musikalischen Leitung von Corinna Niemeyer. Premiere ist am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der brechtbühne.

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Karten erhalten Sie ab 13. September 2016 über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage oder beim Besucherservice in der Kassenhalle.

das große wundenlecken

Auf Spurensuche: Eröffnungspremiere in der brechtbühne

“Ab nach Athen!” hieß es Ende Juni für unser Team von Das große Wundenlecken, der Eröffnungsproduktion der kommenden Spielzeit. Gemeinsam mit Autor Gerasimos Bekas begaben sich die Schauspieler Jessica Higgins, Marlene Hoffmann, Sebastián Arranz und Anton Koelbl, Regisseurin Sapir Heller und Dramaturg Tobias Vogt auf Spurensuche – nach dem Anfang, nach dem Ursprung, nach Sinn und Unsinn in der Geschichte der Menschheit.

Der Regisseur
Gerasimos Bekas wurde in Ost-Westfalen geborgen und wuchs in Griechenland und Franken auf. Er studierte Politikwissenschaft und war Mitbegründer des deutschgriechischen Theaterensembles ithAKT in Berlin. Erste Wege als Autor führten ihn nach Würzburg und ans Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Zudem zählt Bekas zu den Gewinnern des ZDF-Wettbewerbs Radikal Büchner (2013) und gewann 2014 den taz-Publikumspreises im Rahmen des 23. Internationalen Literaturwettbewerbs “open mike”.

Wir freuen uns auf eine spannende Eröffnungspremiere. Premiere feiert Gerasimos Bekas Uraufführung Das große Wundenlecken am 23. September um 19.30 Uhr in der brechtbühne.

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Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2016/17 beginnt am Dienstag, 13. September 2016. Ab diesem Zeitpunkt, haben Sie wieder die Möglichkeit, Karten wie gewohnt über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle zu erwerben.

Wir sind für Sie da!

Abo-Sprechstunde in der Spielzeitpause

Sie haben Fragen zu Ihrem Abonnement, zu den Ersatzspielstätten in der kommenden Saison, Preisen, dem Prozedere, Anfahrtswegen oder ähnlichem? Kein Problem: Rufen Sie uns an oder kommen Sie in der Kassenhalle vorbei – wir sind auch während der Spielzeitpause für Sie da! 

Unser Besucherservice hat bis einschließlich 6. August zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie geöffnet. In der Sommerpause – von 9. Augsust bis 9. September – haben wir für unsere Abonnenten und alle Kunden, die Sie für ein Abonnement in der kommenden Saison interessieren, eine Abo-Sprechstunde im Großen Haus eingerichtet. Zwei Kolleginnen des Besucherservice stehen Ihnen während dieser Zeit immer von Dienstag bis Freitag zwischen 9 und13 Uhr bei Abo-Fragen zur Verfügung.

ABO-SPRECHSTUNDE:
9. August bis 9. September 2016
Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr
in der Kassenhalle des Großen Hauses

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen bei unserer Abo-Sprechstunde sicherlich noch nicht bei allen Details, wie unter anderem auch bei Fragen zu Ihren Sitzplätzen in den Ersatzspielstätten Auskunft geben können. Einiges wissen wir selbst noch nicht so genau – vieles klärt sich auch erst zu Beginn der neuen Saison. Ihre Abo-Karten, bzw. -schecks und Ermäßigungsgutscheine erhalten Sie Anfang September per Post.

Der Kartenvorverkauf zur Spielzeit 2016/17 beginnt am 13. September. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir vor diesem Termin keine Buchungen durchführen können.

Wir wünschen Ihnen eine schöne theaterfreie Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen in der neuen Spielzeit!

der_nussknacker

Ein märchenhafter Ballettabend

»Du hast einen langen sehr schönen Traum gehabt, liebe Marie,
aber schlag dir das alles nur aus dem Sinn.«

E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig

E.T.A. Hoffmanns Märchen von Nussknacker und Mausekönig ist weltweit bekannt und gehört fast ebenso zur Vorweihnachtszeit wie Plätzchen und Punsch. Kein Kind wächst auf, ohne Marie mindestens einmal auf ihrer Reise ins Zuckerland zu begleiten und dem Nussknacker bei seinem Kampf gegen den furchterregenden Mausekönig beizustehen.

Kein Wunder also, dass auch Pjotr Tschaikowskys Ballett in drei Akten der Geschichte zu den bekanntesten und beliebtesten Abenden weltweit zählt. Bereits die Uraufführung 1892 zog das Sankt Petersburger Publikum in ihren Bann – ein Zauber, der dank der traumhaften Komposition und vieler guter Choreographien bis heute ungebrochen ist.

Im Herbst erobern Tschaikowskys märchenhafte Zucker- und Tanzwelten nun auch die Augsburger Bühne: Ballettdirektor Robert Conn lädt alle Ballettfreunde ein, auf eine Reise in fantastische Welten voller Zauber und Magie, in der hölzerne Nussknacker zum Leben erwachen und Mäuse zu sprechen beginnen …

Freuen Sie sich auf einen Klassiker des Ballettrepertoires, der am 2. Oktober in einer Choreografie von Mauro de Candia Premiere feiert. Bereits 2011 konnte der Italiener mit seiner Interpretation von Cinderella in Augsburg große Erfolge feiern, jetzt setzt er sich ein weiteres Mal mit einem traditionellen Ballett auseinander.

Die Geschichte
Die kleine Marie bekommt als Weihnachtsgeschenk einen Nussknacker von ihrem Patenonkel Drosselmeyer. In der folgenden Nacht hat sie einen magischen Traum: Ihr Nussknacker ist ein verwunschener Prinz, der vom Mausekönig verhext wurde. Mit Maries Hilfe führen er und die Spielzeugsoldaten eine Schlacht gegen das Mäuse-Heer. Nach dem Sieg brechen sie gemeinsam auf ins Land der Zuckerfee.

Tschaikowskis Nussknacker thematisiert den Übergang von der Kindheit bis zur Adoleszenz und nimmt die Zuschauer mit in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Karten für den Nussknacker erhalten Sie ab 13. September über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und beim Besucherservice in der Kassenhalle.

messe_augsburg

Spielstätten 16/17: Schwabenhalle

Am 19. Juli fiel der vorerst letzte Vorhang im Großen Haus. Schon mit der Nachricht der vorzeitigen Schließung des Großen Hauses begaben wir uns auf die Suche. Sämtliche Räume in Augsburg wurden unter die Lupe genommen. Welche es geworden sind und was wir dort spielen werden, stellen wir unserem Publikum hier auf unserem Blog über die Theaterferien hinweg vor.

Die erste Station unserer Reise 2016/17 führt uns ins Augsburger Messeviertel: unsere erste Premiere der kommenden Spielzeit – den Ballettabend Nussknacker – präsentieren wir Ihnen in der dortigen Schwabenhalle. Die variable Multifunktionshalle wird derzeit für Messen, Tagungen, Kongresse, TV-Shows, Sport- und Konzertveranstaltungen genutzt und bringt größen- und ausstattungstechnisch die idealen Voraussetzungen für unsere Vorhaben mit. Weitere Informationen zu dem berühmten Ballettklassiker, den Mauro de Candia in Augsburg choreografieren wird, finden Sie in unserem Online-Spielplan und auch hier auf dem Blog.

Die Nähe zur B17 und den Autobahnen, macht die Messehalle für alle PKW-Fahrer zu einem gut erreichbaren Spielort mit zahlreichen umliegenden Parkplätzen nahe der Halle (Hauptparkplatz: 1.200 Stellplätze, Parkplatz Friedrich-Ebert-Straße: 1.200 Stellplätze).

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Interimsspielstätte mit der Tram Linie 3 (Haltestelle: Bukowina Institut). Von dort gelangen Sie mit einem kurzen Fußmarsch von ca. 7 Minuten zur Schwabenhalle. Alternativ haben Sie die Möglichkeit die Buslinie 41 bis Messe Nord zu nehmen. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit der Schwabenhalle finden Sie auf der Homepage der Messe Augsburg (www.messeaugsburg.de).

Open-Air-Konzert Elias-Holl-Platz

Film ab!

Angespannt bis ins Mark, hoffnungslos betrübt, zu Tränen gerührt, oder gekrümmt vor Lachen – Filmwelten nehmen uns mit auf eine Reise, lassen uns dem Alltag entfliehen und Abenteuer erleben.

Ein wichtiges und unverzichtbares Element ist dabei die Musik. Sie hilft uns, das Geschehene auf die gewünschte Weise zu verstehen und interpretieren. Durch gekonnten Einsatz unterstützt Filmmusik die Handlungsführung des Gezeigten, intensiviert die Wahrnehmung des Geschehens und schafft eine Verbindung zur emotionalen Welt der Zuschauer. Dabei hat die Verknüpfung von Musik und Schauspiel eine lange Tradition: bereits in der griechischen Tragödie wurden Chöre eingesetzt; es kam zu einer Vereinigung von Musik, Schauspiel- und Dichtkunst.

Gute Filmmusik ist jedoch weit mehr, als eine reine akustische Unterstützung des Visuellen. Dass sie problemlos auch unabhängig vom jeweiligen Film bestehen kann, das zeigen uns die Augsburger Philharmoniker in ihrem diesjährigen Open-Air-Konzert am kommenden Freitag, 15. Juli 2016.

In der traumhaften Atmosphäre des Elias-Holl-Platz heißt es dieses Mal “Film ab!” wenn Generalmusikdirektor Domonkos Héja gemeinsam mit dem Orchester zu einem Streifzug durch die Schauspiel- und Filmmusik einlädt: Freuen Sie sich auf bekannte Melodien aus Blockbustern wie Harry Potter, Star Wars und Ben Hur und entdecken Sie gemeinsam mit uns Ludwig van Beethovens Schauspielmusik zu Goethes Egmont und Edward Griegs Komposition zu Henrik Ibens Peer Gynt. Hier werden wohlbekannte Filmszenen zum Leben erweckt und Traumwelten voller Außerirdischer, Zauberer, Prinzessinnen und Helden in die Wirklichkeit geholt.

Konzertbeginn ist um 20 Uhr auf dem Elias-Holl-Platz. Karten für das Open-Air-Konzert in Kooperation mit MAN Diesel & Turbo erhalten Sie über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage und bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle (Tel. 0821. 324 4900).

quick&dirty

Assis sind Assis sind Assis

Was wäre Faust ohne Wagner, Frodo ohne Sam und Jesus ohne seine Jünger?

Die unbesungenen Helden des Theaters – unsere Regieassistenten – besingen sich selbst und erzählen ihre Geschichten des Alltags, schreiben ihren ganz eigenen „working blues“: Assis sind assis sind assis sind assi.

Zum Spielzeitende gewährt Ihnen quick&dirty einen einmaligen Einblick in die dunklen und versteckten Abläufe hinter den Kulissen, ein Snapshot aus dem Seelenleben der unverzichtbaren Handlanger des Theaters.

Zum Trailer geht es hier!

quick & dirty – Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
8. Juli 2016 | 22.30 Uhr | hoffmannkeller

mut_friedensfest

Hohes Friedensfest: Die kulturelle Vielfalt Augsburgs

Jährlich feiert die Stadt Augsburg gemeinsam mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern im Juli und August das Hohe Friedensfest. In einem Zeitraum von drei Wochen, rund um den Feiertag am 8. August, wird die gesellschaftliche Vielfalt der Stadt zelebriert und in künstlerischen Beiträgen – jedes Jahr unter einem speziellen Motto – thematisiert. Schon ein kurzer Blick ins Programmheft genügt, um zu sehen, dass vom 14. Juli bis 28. August wieder eine enorme kulturelle Vielfalt in Augsburg erlebbar wird!

In diesem Jahr widmen sich die Ensembles, Künstler und Referenten dem Thema “Mut” in seinen unteschiedlichen Facetten. Von 14. Juli bis 28. August erwarten die Gäste  Konzerte, Theaterstücke, Workshops, Diskussionen, Führungen und Performances – an den unterschiedlichsten Orten der Stadt: vom Kulturcafé Neruda, dem Diözesanmuseum St. Afra und der Kresslessmühle, über das Wertachbrucker Tor und den Botanischen Garten, bis hin zum Rathausplatz.

Und auch das Theater Augsburg ist in diesem Jahr wieder mit von der Partie: am 19. Juli freuen wir uns auf Mut!, ein Inszenierungsprojekt mit Kindern der St. Georg Mittelschule in der brechtbühne, am 21. Juli feiert Enuma Elisch, eine Produktion des META-Theaters und des Mesopotamien-Vereins Augsburg, Premiere in der brechtbühne und am 22. Juli präsentiert theater.interkultur, ein Projekt der VHS, das alljährlich im hoffmannkeller gastiert, die neue Inszenierung Wörter und Körper:

Mut! – ein Inszenierungsprojekt
Mut! ist unser diesjähriges Inszenierungsprojekt im Rahmen von „Kultur macht stark“. Hier präsentieren rund 40 Kinder und Jugendliche der St. Georg Mittelschule die Ergebnisse ihrer Überlegungen rund um das Thema “Mut”. Mit Hilfe von sechs Künstlern haben die Schüler in den vergangenen sechs Monaten an der Umsetzung ihrer Ideen gearbeitet, die nun am 19. Juli um 9.00 Uhr, 10.30 Uhr und 19.30 Uhr in der brechtbühne zu sehen sind. Wir drücken die Daumen! Kostenlose Einlasskarten für diese Veranstaltung erhalten Sie über info@mehmusik-augsburg.de.

Enuma Elisch – Gastspiel des Meta Theaters
Die Theaterguppe des Mesopotamien-Vereins Augsburg widmet sich am 21. und 24. Juli gemeinsam mit dem Team des Meta-Theaters dem Schöpfungsmythos Enuma Elisch. Hier werden Fragen nach Tradition, Heimat und kultureller Identität behandelt und die Geschichte auf ihre aktuelle Tragfähigkeit hin geprüft (die Süddeutsche Zeitung berichtete). Zudem lädt das Team am 24. Juli um 14.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion rund um die in der Produktion angesprochenen Themen in die brechtbühne. Die Inszenierung findet am 21. Juli um 19.30 Uhr und am 24. Juli um 19.00 Uhr in der brechtbühne statt. Karten erhalten Sie bei unserem Besucherservice und über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage. Der Eintritt für die Podiumsdiskussion ist kostenfrei.

Wörter und Körper
Und schließlich freuen wir uns Ende Juli auf die diesjährige Produktion von theater.interkultur: am 22. Juli feiert das Team mit Martin Heckmanns’ Wörter und Körper um 19.30 Uhr Premiere im hoffmannkeller. Zwei weitere Male haben Sie dann noch die Möglichkeit Heckmanns’ Stück über Abschied und Aufbruch, die Frage nach dem Zusammenhang und die Möglichkeiten des Miteinander zu sehen. Karten erhalten Sie bei unserem Besucherservice und über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage.

Veronika Hörmann

Auf ins Cabaret!

Machen Sie sich bereit, denn am Samstag heißt es auf der Freilichtbühne am Roten Tor: “Willkommen, Bienvenue, Welcome” im legendären Berliner Kit Kat Club!

Unser diesjähriges Sommermusical Cabaret lädt Sie zu einer elektrisierenden Reise ins Berliner Nachtleben der 20er Jahre ein. Das bedeutet jede Menge Glitzer, Glamour, Charleston und Swing.

Stürzen Sie sich gemeinsam mit Nachtclub-Sängerin Sally Bowles und Schriftsteller Cliff Bradshaw in den Trubel des Berliner Nachtlebens, wo der Champagner in Strömen fließt, wo getanzt und gefeiert wird, als gäbe es kein Morgen.

Die Zukunft, die sich vor den Türen des Clubs bedrohlich ankündigt, wird allerdings verdrängt – während es im Kit Kat Club Nacht für Nacht heißt: “Life is a Cabaret!”. Als sich der Schatten des Nationalsozialismus immer mehr ausbreitet und sich die politische Situation verschärft, müssen jedoch auch die beiden Liebenden der Wirklichkeit ins Auge sehen und werden vor eine schwerwiegende Entscheidung gestellt…

Freuen Sie sich auf ein Kult-Musical voller unvergesslicher Balladen, mitreißender Choreografien und einer hoch explosiven Handlung, die unter die Haut geht. 

Ohrwürmer wie “Maybe this Time”, “Money makes the World go ’round” oder “Willkommen, Bienvenue, Welcome” dürften echten Musical-Fans auch aus dem 70er Jahre-Film mit Liza Minelli in der Hauptrolle bestens bekannt sein.

In diesem Jahr wieder mit von der Partie: die Augsburger Philharmoniker: Nachdem im vergangenen Jahr eine eigens zusammengestellte Blues-Brothers-Band um Tim Alhoff für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte, freuen wir uns heuer wieder auf Musical-Nummern mit unserem Orchester.

In den Hauptrollen… erwarten Sie Veronika Hörmann als Sally Bowles, die schon im vergangenen Jahr als Peggy Lee bei den Blues Brothers begeisterte. Den Conférencier gibt Thomas Prazak und als Clifford Bradshaw wird Sebastian Baumgart zu sehen sein – beide aus unserem Schauspiel-Ensemble.

Premiere feiert Cabaret am Samstag, 2. Juli 2016 um 20.30 Uhr auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Karten für die Premiere oder eine der 18 Folgevorstellungen erhalten Sie über den Online-Ticket-Service auf unserer Homepage, beim Besucherservice in der Kassenhalle sowie an der Abendkasse am Roten Tor.