zukunftsmusik

Aktuelle Kompositionen mit Subtext

Vergangenes Jahr, am 28. Januar 2016, präsentierten die Augsburger Philharmoniker in der Reihe Zukunft(s)musik die Komposition In vain des deutschen Komponisten Georg Friedrich Haas (*1953) in einer abgedunkelten brechtbühne. Ein Jahr später meldet sich das Orchester mit einem weiteren außergewöhnlichen Konzertabend der Reihe zurück: Unter dem Titel Kommentare stehen drei Orchesterwerke auf dem Programm, die zwischen 2006 und 2012 komponiert wurden. Alle drei Stücke vereint ihr musikalisch-kommentierender Charakter.

Zukunft(s)musik | Kommentare
Mittwoch, 25. Januar 2017 | 20 Uhr | MAN-Museum

Neue Musik wird am Theater Augsburg groß geschrieben. Davon zeugen Opern-Inszenierungen, wie zuletzt Luigi Nonos Intolleranza 1960, Alexander Zemlinskys Der König Kandaules oder Udo Zimmermanns Kammeroper Weiße Rose. Dabei liegen die Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts nicht nur der Leitung des Hauses, sondern auch den Musikerinnen und Musikern der Augsburger Philharmoniker selbst am Herzen. Und so geht die Reihe Zukunft(s)musik, die in der Spielzeit 2009/10 ihren Anfang nahm, auf einen Wunsch des Orchesters zurück.

Im diesjährigen Konzertabend, der dieses Mal im MAN-Museum inmitten historischer Motoren und Maschinen stattfindet und den Titel Kommentare erhalten hat, kommen gleich drei lebende Komponisten zu „Wort“. Alle drei Orchester- bzw. Ensemblestücke wurden in den letzten beiden Dekaden geschrieben und uraufgeführt. Die Komposition Légendes urbaines (2006) des französischen Komponisten Tristan Murail (*1947) blickt am 25. Januar im MAN-Museum sogar seiner Deutschen Erstaufführung entgegen! Von 1991 bis 1997 lehrte Murail Komposition am französischen Forschungsinstitut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) für Akustik und Musik im Pariser Centre Pompidou, das von Pierre Boulez mitbegründet wurde. Am selben Institut arbeiteten auch die anderen beiden Komponisten des Abends: Mark André (*1964), vom dem die Komposition AZ (2013) im MAN-Museum zu hören sein wird, sowie der Heidelberger Komponist Arnulf Herrmann (*1968), der mit dem ersten Band „Vol. 1“ seiner Fiktiven Tänze (2008) auf dem Programm steht.

Der Zukunft(s)musik-Konzertabend 2017 dürfte demnach also erneut ein Fest für alle Freunde der Neuen Musik und interessierte Einsteiger auf diesem Gebiet werden! Dirigent des Abends ist Thomas Herzog, der bereits mehrere Konzerte im Bereich der Neuen Musik mit dem Sinfonieorchester Basel gab.

Online-Tickets (freie Platzwahl, € 21) für das Konzert

Fünf Räuber

Musikalisches Wüsten-Abenteuer

In der großen, weiten Wüste hat es eine Räuberbande nicht leicht. Und ein Räuberbandenhauptmann erst recht nicht. Ständig erwarten die anderen
Räuber etwas Großes von ihrem Anführer: einen schlauen Plan, einen mutigen
Überfall, kostbare Beute. Aber in letzter Zeit läuft’s einfach nicht rund. Als der Räuberhauptmann bei seinem nächsten Überfall wieder nur einen
alten Sack erbeutet, kommt es in der Bande zur Meuterei.

Dabei ahnen die Räuber nicht, dass sich genau in diesem alten Sack einer der größten
Schätze des Morgenlandes befindet, hinter dem noch dazu der grausame Sultan her ist …

2. Familienkonzert |
Die fünf Räuber und das Geheimnis im Sack
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22. Januar 2017 | 11 Uhr | Kongress am Park

Schauspieler Arno Friedrich erzählt die witzige und lehrreiche
Geschichte von der chaotischen Räuberbande zu Nikolai Rimski-Korsakows Orchesterwerk Scheherazade. Die sinfonische Dichtung über eine Erzählung aus Tausendundeiner Nacht lässt mit ihren orientalischen Klängen das Morgenland vor dem inneren Auge erstehen.

Geeignet ist das musikalische Wüsten-Erlebnis für Familien und Kinder ab 5 Jahren. Lüften Sie im 2. Familienkonzert gemeinsam mit den Augsburger Philharmonikern und der Räuberbande das Geheimnis im Sack – am 22. Januar um 11 Uhr im Kongress am Park.


Die fünf Räuber und das Geheimnis im Sack ist eine Produktion des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

quick&dirty Januar 2017

Auf ein Neues

Seriös, investigativ und politisch engagiert – so kennt und schätzt man quick & dirty seit Jahrzehnten. Und das bleibt auch so. Vorerst. Wir versprechen Orientierung und Klarsicht in turbulenten Zeiten und schauen dabei auch manchmal über den Tellerrand. Nicht nur am Theater Augsburg, auch anderorts gibt es ein Kommen und Gehen, möglicherweise sogar mit gravierenderen Folgen: Genau eine Woche nach quick & dirty beginnt die Amtszeit des neuen US-Präsidenten, eines gewissen Trump Donald, Enkel des bayerischen Einwanderers Trump Friedrich …

Wie finden wir das? Wie konnte das passieren? Und wie soll es jetzt weitergehen? Als Expertin zu unserer großen Freude mit dabei: Frau Professorin Britta Waldschmidt-Nelson, die seit Oktober 2016 eine Professur für die Geschichte des Europäisch-Transatlantischen Kulturraums an der Universität Augsburg innehat.

quick & dirty
13. Januar 2017 | 22.30 Uhr | hoffmannkeller

Gordon und Tapir

Durch dick und dünn

Gordon und Tapir teilen sich eine Wohnung. Doch sie sind nicht nur Nachbarn, sondern die besten Freunde. Dabei könnten die beiden unterschiedlicher gar nicht sein. Pinguin Gordon liebt es sauber und ordentlich: Seine Fischdosen sind korrekt gestapelt, das Bett ist gemacht und alles steht an seinem Platz. Tapir dagegen liebt das Chaos: Aufräumen findet er viel zu langweilig und so verteilt er seine Sachen in der gesamten Wohnung. Spielen ist schließlich viel spannender! Da ist das Zusammenleben natürlich nicht leicht und der Ärger vorprogrammiert: Der Pinguin hat nach kurzer Zeit genug von der Unordnung, die in der ganzen Wohnung herrscht. Tapir fühlt aber sich in seinem Chaos viel wohler und hat Gordons ständige Nörgelei satt.

Wie die beiden ihr Problem lösen und ob sie auch weiterhin trotz der vielen Unterschiede befreundet bleiben? Wir zeigen das Abenteuer der beiden Freunde am Sonntag, 15. Januar 2017 in der Probebühne 4.

Regisseurin Gianna Formicone setzte die Geschichte nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Sebastian Meschenmoser bereits in der vergangenen Spielzeit für das Theater Augsburg in Szene. Seitdem ist das Stück für Kinder ab 4 Jahren in der Region unterwegs: als mobile Produktion ist Gordon und Tapir bei Theaterpädagogin Nicoletta Kindermann buchbar (Kontakt: nicoletta.kindermann@augsburg.de) und ist so immer wieder in Kindergärten, -horte und Schulen zu Gast.

Nun zeigen wir die Inszenierung mit Klaus Müller und David Dumas noch einmal in unseren eigenen Räumen: am Sonntag, 15. Januar 2017 um 11.00 Uhr in der Probebühne 4 (über der brechtbühne).

Unbedingt vorbeikommen!

Dreigesang Philharmoniker

Weihnachtsüberraschung der Augsburger Philharmoniker

Wer an die Augsburger Philharmoniker denkt, denkt wohl zunächst mal an ihre zahlreichen Auftritte in Konzert und Theater. So begeistert das Orchester aktuell mit der Opernproduktion Tosca und dem Ballettabend Der Nussknacker in der Schwabenhalle und konnte zuletzt mit dem Sinfoniekonzert Britain’s got talent im Kongress am Park überzeugen.

Vielleicht fallen Ihnen aber auch die unterschiedlichen Instrumentalfarben ein, die bei den Philharmonikern zu hören sind: wie zum Beispiel die nachdenkliche, warmherzige Bratsche der Enigma Variations, die todtraurige, doch schwärmerische Klarinette bei Tosca, oder die drei Flöten, die den „Mirlitons“ (dt. Rohrflöten) im Nussknacker ihren flirrenden Charme verleihen.

Wer das Orchester noch besser kennt, weiß, dass die Augsburger Philharmoniker aus 15 verschiedenen Ländern stammen, aber auch regional verwurzelt sind. Doch dass es drei Philharmonikerinnen gibt, die nicht nur ihre Orchesterinstrumente beherrschen, sondern in ihrer Freizeit den bayerischen Dreigsang auf hohem Niveau pflegen – das wissen nur wenige.

Die drei Musikerinnen haben erst kürzlich bei einer adventlichen Matinée der Philharmonischen Gesellschaft mit der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma debütiert. Hier eine kleine Kostprobe mit drei wunderschönen Weihnachtsliedern.

Hier geht es zum Video: DREIGESANG MITTLERE MÜHLE

Es singen Katharina Hauf (eine der jüngsten Profi-Hornistinnen Deutschlands), Sopran; Christine Steinbrecher (normalerweise für unsere Harfenklänge zuständig), Mezzo-Sopran; sowie Eva Berschet (die tolle Geigerin mit dem trockenen Humor), Alt. Die Augsburger Philharmoniker wünschen ein frohes Fest!

Oscar

Vorstellungsausfall OSCAR am 25. Dezember 2016

Aufgrund der angeordneten Evakuierung der Innenstadt zur Entschärfung der Fliegerbombe muss die Vorstellung von Claude Magniers Oscar am 25. Dezember um 19.00 Uhr in der brechtbühne leider entfallen.

Gekaufte Karten können bis 14. Januar 2017 beim Besucherservice umgetauscht oder zurückgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Für die Vorstellungen von Oscar am 19. Januar 2017 um 19.30 Uhr und 25. Februar 2017 um 19.30 Uhr sind noch Restkarten erhältlich. Am 26. Februar 2017 haben wir um 19.00 Uhr eine zusätzliche Vorstellung ermöglicht, den Sie gerne stattdessen besuchen können.

Endstation Sehnsucht

Größenwahn, Paranoia und das Streben nach Glück

Völlig unerwartet platzt Blanche Du Bois in die Wohnung und das Leben ihrer Schwester Stella – im Gepäck: jede Menge Kritik am neuen Lebensstil, dem aktuellen Partner der jüngeren Schwester aber auch der Hoffnung auf ein Anknüpfen an die Vergangenheit. Spannungen sind da natürlich vorprogrammiert.

Vergangenen Februar feierte Tennessee Williams‘ Endstation Sehnsucht Premiere in der brechtbühne. Die Inszenierung des 1948 mit dem Pulitzerpreis prämierten Stück übernahm Maria Viktoria Linke, die gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Menardi ein wahres Feuerwerk der Schauspielkunst auf die Bühne brachte.


„Es wirkt 100-prozentig, allein schon durch das, was sich die tragisch glückssuchenden Gestalten gegenseitig an den Kopf werfen oder zuflüstern. Ein Mangel an Unmittelbarkeit, Temperament, übersteigerten Hoffnungen existiert nicht – in Maria Viktoria Linkes Augsburger Inszenierung noch untermalt von einer Band, die die Hormon- und Gefühlshaushalte in Hardrock-Agitation, Blues-Trauer, finale Paranoia-Entrückung transformieren.“

Rüdiger Heinze: „Eine Frau angelt sich einen Mann“,
Augsburger Allgemeine, 22. Februar 2016


Nun kehrt die in der letzten Spielzeit vielfach ausverkaufte Inszenierung zurück auf die brechtbühne: am heutigen Donnerstag, 15. Dezember 2016, feiert Endstation Sehnsucht um 19.30 Uhr Wiederaufnahme-Premiere. Wir wünschen dem Ensemble TOITOITOI!

Was Sie in der brechtbühne erwartet? Schauspieldramaturgin Barbara Bily sprach letzte Spielzeit mit der Regisseurin über die Produktion:

Barbara Bily: Sie haben bereits „Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke und „Gift. Eine Ehegeschichte“ von Lot Vekemans am Theater Augsburg inszeniert. Mit „Endstation Sehnsucht“ folgt nun das dritte Beziehungsdrama – ist dieser thematische Schwerpunkt Zufall?
Maria Viktoria Linke: Das muss an Augsburg liegen … Nein im Ernst: Werden nicht im Theater meist Beziehungen verhandelt – das Sich-in-Beziehung-setzen zu seiner Umwelt, zu seinen Mitmenschen oder zu sich selbst? Ich lese Endstation Sehnsucht dennoch nicht in erster Linie als Beziehungsdrama. Das Stück reicht weit über das individuelle Schicksal, den privaten Konflikt hinaus. Mich interessiert diese unbändige Gier nach Glück, das unbedingte Verlangen der Figuren nach einem erfüllten Leben, der oft schwer auszuhaltende Größenwahn. Und die Paranoia, die das Scheitern gebiert, die Angst vorm Verschwinden, die Einsamkeit. Alles soll groß, jung, schön und magisch sein, nicht so begrenzt und vehindert wie die eigene Realität. Da braucht es Erzählungen, um die Illusion weiter zu nähren, Lebenslügen und Selbstbetrug, um seine kleine Existenz auszuhalten. Der Druck verschärft sich in einer Zeit, die einem suggerieren will, dass man für sein Glück und damit auch sein Unglück ausschließlich selbst verantwortlich ist, selber Schuld trägt an der persönlichen Misere. Die Kreation des eigenen Abbildes, die Rechtfertigung des eigenen Lebensentwurfes, der eigenen Wahrheit, wird so zur Überlebensfrage. Eine bedrohte Lebenserzählung ruft Zerstörung hervor. Was bleibt, ist Sehnsucht.

Barbara Bily: Die Bühnenbilder von Wolfgang Menardi begleiten Sie bei der „Trilogie“ – wird es bei „Endstation Sehnsucht“ auch ein ähnlich außergewöhnliches Bühnenbild geben?
Maria Viktoria Linke: Menardis Bühnen sind immer außergewöhnlich. Er hat ein enorm präzises Gespür für Räume. Sie sind Setzungen – klar und geheimnisvoll zugleich. Daneben denkt er immer vom Spiel her, da er ja selbst auch Schauspieler ist. Ich mag dieese Mehrfachbegabungen, weil die Gleichzeitigkeit von verschiedenen Perspektiven einen großen Reichtum und ein tiefes Verständnis erzeugen kann. Für Endstation Sehnsucht hat Menardi eine Seelenlandschaft kreiert, die viele Erzählungen zulässt und eine eindeutige Verortung bewusst verweigert. Die Figuren stranden an einem Ort, der in Zeit und Funktion augenscheinlich mehrere Überschreibungen erlebt hat. Der Raum weckt Assoziationen: Film noir, Auffanglager, American Dream, Insel, Turnhalle und vieles mehr. Er setzt die Figuren aus und ins Licht, der Kampf findet öffentlich statt, keine Privatsphäre möglich.

Weitere Informationen, alle Termine und Karten

Weihnachtsangebote 2016

Theater zu verschenken!

Mitten im Weihnachtstrubel – zwischen Lichterkettenmontage, Plätzchenbacken, Baumbeschaffung, Menueplanung und terminlichen Engpässen – stellt sich früher oder später jedes Jahr die selbe Frage: Was schenken? Auch wir haben dieses Jahr wieder unsere Angebote und den Spielplan durchforstet und drei unterschiedliche Weihnachtsboxen für Sie zusammengestellt:

DAS WEIHNACHTSABO
Außergewöhnliche Theatererlebnisse in allen vier Sparten

Machen Sie sich und Ihren Lieben ein Geschenk der ganz besonderen Art. Mit unserem Weihnachtsabo verschenken Sie beste Unterhaltung, außergewöhnliche Theatererlebnisse und abwechslungsreiche Stunden: Giuseppe Verdis Opernklassiker Otello, der zweiteilige Ballettabend Carmen/Bolero, die Komödie Pension Schöller und ein Sinfoniekonzert der Augsburger Philharmoniker in einem Paket. Ganz ohne verbindliche Termine! Unsere Abo-Geschenkbox enthält vier Scheckgutscheine für die genannten Produktionen, die der Beschenkte ab Januar 2017 zu selbst gewählten Terminen einlösen kann. Und sollte eine Produktion gar nicht gefallen, lassen sich die Gutscheine natürlich auch in andere Produktionen einlösen (ggf. mit Zuzahlung).

FREILICHTBÜHNEN-TICKETS
Sommerträume unter dem Weihnachtsbaum

Sie sind ein Highlight jeder Augsburger Sommersaison: die Open Air-Inszenierungen auf der Freilichtbühne. Im Sommer 2017 freuen wir uns, Ihnen ein ganz besonderes Musical anzukündigen: Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show! Am 30. Juni 2017 feiert die Produktion Premiere am Roten Tor und ist dann weitere 24 Mal auf der Augsburger Open-Air-Bühne zu erleben. Der Vorverkauf hat am 1. Dezember begonnen – und schon sind die ersten 1400 Karten verkauft. Überraschen auch Sie Ihre Lieben mit Karten unter dem Tannenbaum! Sie erhalten 10% Ermäßigung auf alle Freilichtbühnen-Karten bis zum 24. Dezember 2016.

DAS INDIVIDUELLE THEATERGESCHENK
…und weitere alt bewährte Klassiker

Selbstverständlich haben Sie auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit Ihr Geschenk selbst aus unserem Angebot zusammenzustellen. Ob Wertgutschein, Abonnement oder Eintrittskarten für eine selbst ausgewählte Vorstellung – unser Besucherservice hilft Ihnen gerne, das passende Geschenk für die Festtage zu finden!

BALLETTKALENDER KUNST.WERK TANZ
Traumhafte Tanzwelten für das ganze Jahr

Ballettdirektor Robert Conn schuf gemeinsam mit Theaterfotograf Nik Schölzel und einem Team aus Kreativen einen Fotokalender, der die Ballettkompanie des Theaters Augsburg in einem neuem Licht zeigt. In traumhaften Bildwelten werden hier Motive der Augsburger Kultur- und Stadtgeschichte mit modernen Ausdrucksformen des Tanzes verbunden. Kunst∙Werk Tanz: Ein fabelhaftes Weihnachtsgeschenk – nicht nur für Ballettfans!

Unser Besucherservice berät Sie gerne persönlich in der Kassenhalle oder telefonisch unter 0821. 4900 zu unseren Weihnachtsangeboten. An den Adventssamstagen sind unsere Damen und Herren sogar bis 16 Uhr für Sie da!

Neujahrskonzert

Musikalischer Jahresauftakt

Auch in dieser Spielzeit laden die Augsburger Philharmoniker und Generalmusikdirektor Domonkos Héja wieder zu einem gemeinsamen musikalischen Start in das neue Jahr – und das diesmal im Dreivierteltakt.

Mit dem beginnenden 19. Jahrhundert eroberte der Walzer die Tanzsäle Europas. Insbesondere die Kompositionen von Johann Strauss Vater und Sohn sowie Joseph Lanner sorgten für regelrechte Wiener-Walzer-Taumel. Doch damit hört die lange Geschichte des Walzers nicht auf: Peu à peu löste sich der beliebte Tanz von seiner Funktion als Gesellschaftstanz und fand seinen Weg auf die Konzertbühnen, wurde in Opern und Balletten aufgegriffen.

Unter dem Titel Geschichte des Walzers laden die Musiker am 1. und 3. Januar 2017 im Kongress am Park und am 2. Januar 2017 in der Stadthalle Gersthofen (mit Programm-Variation) zu einer musikalischen Entdeckungsreise. Auf dem Programm stehen dabei:

  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Konzert TWV 51:D8 D-Dur für Horn, Streicher und b.c.
  • Leopold Mozart (1719-1787): Des Balles Anfang aus: Eine musikalische Schlittenfahrt
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Kontratanz Nr. 4 C-Dur aus Fünf Kontretänze KV 609
  • Johann Strauss Vater (1804-1849): Das Leben, ein Tanz op. 49
  • Joseph Lanner (1801-1843): Die Schönbrunner Walzer op. 200
  • Johann Strauss Sohn (1825-1899): Morgenblätter-Walzer op. 279
  • Richard Strauss (1864-1949): Walzerfolgen aus dem 1. und 2. Akt aus Der Rosenkavalier
  • Jean Françaix (1912-1997): Les bosquets de Cythère
  • Ernö Dohnányi (1877-1960): Hochzeitswalzer aus Der Schleier der Pierrette
  • Maurice Ravel (1875-1937): La Valse

Ein Jahresauftakt, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten!
Weitere Informationen und Karten erhalten Sie auf unserer Homepage, bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle oder telefonisch unter 0821. 324 49 00.

blog_buergertalk

Bürgertalk: vorbeikommen und mitreden!

Wie geht es nach dem gescheiterten Bürgerbegehren mit der Theatersanierung weiter? Was sind die ersten baulichen Schritte? Welche Ideen der Bürgerbeteiligung werden umgesetzt? Was hat der künftige Intendant André Bücker vor? Wie können sich Bürger über die kommenden Jahre einbringen? Und wie verändert sich das Theaterviertel?

Aktuell sind noch viele Fragen offen. Darum lädt die Stadt Augsburg kommenden Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 19 Uhr zu einem Bürgertalk in die brechtbühne. Ihr sollt mitreden! Alle Bürger sind eingeladen, Fragen, Kritik und Anregungen rund um das Theater mitzubringen und in das Theater der Zukunft einzutauchen.

Als Gesprächspartner sind dabei: OB Dr. Kurt Gribl, Baureferent Gerd Merkle, Kulturreferent Thomas Weitzel, der designierte Intendant André Bücker und Dr. Sebastian Seidel, der Leiter des Sensemble Theaters. Die Moderation übernimmt Horst Thieme.

Nach einer Einführung, einer kurzen Vorstellung des Planungsstandes und der neuen Planungsschritte geht es in den Dialog. Das Prinzip: Auf der Bühne sind zwei Stühle frei. Bürger, die Fragen, Ideen oder Kritikpunkte haben, nehmen kurz Platz und bringen Ihren Beitrag direkt auf dem Podium in die Diskussion ein.

Die Veranstaltung findet in der brechtbühne statt, eine Anmeldung ist nicht nötig – der Eintritt ist frei.

Beim Bürgertalk erwartet uns auch die erste Ausgabe der neuen städtischen Infobroschüre: Unter dem Titel Theaterviertel aktuell werden planerische und architektonische Ideen vorgestellt, Finanzierungsfragen aufbereitet und vieles mehr.

Weitere Infos zum Bürgertalk auf: www.augsburg.de/buergertalk