Neujahrskonzert

Musikalischer Jahresauftakt

Auch in dieser Spielzeit laden die Augsburger Philharmoniker und Generalmusikdirektor Domonkos Héja wieder zu einem gemeinsamen musikalischen Start in das neue Jahr – und das diesmal im Dreivierteltakt.

Mit dem beginnenden 19. Jahrhundert eroberte der Walzer die Tanzsäle Europas. Insbesondere die Kompositionen von Johann Strauss Vater und Sohn sowie Joseph Lanner sorgten für regelrechte Wiener-Walzer-Taumel. Doch damit hört die lange Geschichte des Walzers nicht auf: Peu à peu löste sich der beliebte Tanz von seiner Funktion als Gesellschaftstanz und fand seinen Weg auf die Konzertbühnen, wurde in Opern und Balletten aufgegriffen.

Unter dem Titel Geschichte des Walzers laden die Musiker am 1. und 3. Januar 2017 im Kongress am Park und am 2. Januar 2017 in der Stadthalle Gersthofen (mit Programm-Variation) zu einer musikalischen Entdeckungsreise. Auf dem Programm stehen dabei:

  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Konzert TWV 51:D8 D-Dur für Horn, Streicher und b.c.
  • Leopold Mozart (1719-1787): Des Balles Anfang aus: Eine musikalische Schlittenfahrt
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Kontratanz Nr. 4 C-Dur aus Fünf Kontretänze KV 609
  • Johann Strauss Vater (1804-1849): Das Leben, ein Tanz op. 49
  • Joseph Lanner (1801-1843): Die Schönbrunner Walzer op. 200
  • Johann Strauss Sohn (1825-1899): Morgenblätter-Walzer op. 279
  • Richard Strauss (1864-1949): Walzerfolgen aus dem 1. und 2. Akt aus Der Rosenkavalier
  • Jean Françaix (1912-1997): Les bosquets de Cythère
  • Ernö Dohnányi (1877-1960): Hochzeitswalzer aus Der Schleier der Pierrette
  • Maurice Ravel (1875-1937): La Valse

Ein Jahresauftakt, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten!
Weitere Informationen und Karten erhalten Sie auf unserer Homepage, bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle oder telefonisch unter 0821. 324 49 00.

blog_buergertalk

Bürgertalk: vorbeikommen und mitreden!

Wie geht es nach dem gescheiterten Bürgerbegehren mit der Theatersanierung weiter? Was sind die ersten baulichen Schritte? Welche Ideen der Bürgerbeteiligung werden umgesetzt? Was hat der künftige Intendant André Bücker vor? Wie können sich Bürger über die kommenden Jahre einbringen? Und wie verändert sich das Theaterviertel?

Aktuell sind noch viele Fragen offen. Darum lädt die Stadt Augsburg kommenden Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 19 Uhr zu einem Bürgertalk in die brechtbühne. Ihr sollt mitreden! Alle Bürger sind eingeladen, Fragen, Kritik und Anregungen rund um das Theater mitzubringen und in das Theater der Zukunft einzutauchen.

Als Gesprächspartner sind dabei: OB Dr. Kurt Gribl, Baureferent Gerd Merkle, Kulturreferent Thomas Weitzel, der designierte Intendant André Bücker und Dr. Sebastian Seidel, der Leiter des Sensemble Theaters. Die Moderation übernimmt Horst Thieme.

Nach einer Einführung, einer kurzen Vorstellung des Planungsstandes und der neuen Planungsschritte geht es in den Dialog. Das Prinzip: Auf der Bühne sind zwei Stühle frei. Bürger, die Fragen, Ideen oder Kritikpunkte haben, nehmen kurz Platz und bringen Ihren Beitrag direkt auf dem Podium in die Diskussion ein.

Die Veranstaltung findet in der brechtbühne statt, eine Anmeldung ist nicht nötig – der Eintritt ist frei.

Beim Bürgertalk erwartet uns auch die erste Ausgabe der neuen städtischen Infobroschüre: Unter dem Titel Theaterviertel aktuell werden planerische und architektonische Ideen vorgestellt, Finanzierungsfragen aufbereitet und vieles mehr.

Weitere Infos zum Bürgertalk auf: www.augsburg.de/buergertalk

Improtonik

Musik ohne Noten

Weihnachten steht vor der Tür. Juhuu! Aber mindestens genauso schön ist, dass sich Augsburg noch auf ein letztes Quick & dirty in diesem Jahr freuen darf. Diesmal mit fantastischen musikalischen Gästen: Innovativ, Ingeniös, IMPROTONIK – das Augsburger Improvisationsorchester, das vor nichts Halt macht, um ungewöhnliche Klänge entstehen zu lassen. Ihr und unser Motto: Improvisieren ist wie eine Reise ohne Rücktrittsversicherung.

Ein musikalisches Fest für den unerschrockenen Quick & dirty-Zuschauer! Am 9. Dezember 2016 um 22.30 Uhr im hoffmannkeller.

Riccardo De Nigris

Die Besten des Jahres

Welche Tänzer ragen aus den Reihen der Kompagnie besonders heraus? Welche Choreografen schaffen es das Publikum mit ihrer Arbeit zu berühren? Welche Ballettensembles können mit ihren Produktionen begeistern? Einmal im Jahr küren die Korrespondenten des Dance For You Magazines ihre Highlights der vergangenen Saison. Dieses Mal dabei:

Riccardo De Nigris!

Vesna Mlakar, die Dance-For-You-Korrespondentin unserer Region, nominierte unseren frischgebackenen Hauschoreografen in der Kategorie „Beste Choreografen des Jahres“. Ihre Begründung:

Mit Riccardo de Nigris konnte Augsburgs Tanzchef Robert Conn ein Ensemblemitglied seiner Kompanie zum ersten Hauschoreografen (mitsamt Neuschaffung dieses Postens am Haus) ernennen. Welches choreografisches Talent in dem wunderbaren Tänzer steckt, machte dessen Uraufführung „Ascending Glide“ zu Mozarts „Sinfonie in D-Dur“ („Haffner-Sinfonie“) innerhalb der März-Premiere „Von Göttern und Menschen“ mehr als nur deutlich.

Wir gratulieren! Die gesamte Liste der „Besten des Jahres / Best of the Year“ finden Sie auf der Homepage des Dance For You Magazines.

regiehospitanten

Schauspiel und Musiktheater suchen Verstärkung!

Du wolltest schon immer einmal erleben, wie ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird? Jetzt hast du die Gelegenheit dazu! Ein Schauspiel- und ein Musiktheater-Regieteam am Theater Augsburg sind derzeit auf der Suche nach Verstärkung:

  • Operninteressierte sind herzlich eingeladen, sich bei der Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Otello – in der Regie von Michaela Dicu – als Regiehospitant/ Regiehospitantin zu bewerben.
    Dein Praktikumszeitraum: 2. Januar bis 19. Februar 2017
  • Schauspielbegeisterte sind bei der Produktion Auerhaus nach dem gleichnamigen Roman von Bov Bjerg an der richtigen Adresse: das junge Regie-Team um Bibiana Picado Mendes sucht gerade einen engagierten Regiehospitanten/ Regiehospitantin.
    Dein Praktikumszeitraum: 5. Dezember 2016 bis 10. Februar 2017

Während der täglichen Proben – von 10 bis 14 Uhr und 18 bis 22 Uhr – erhältst du Einblicke in die gemeinsame Arbeit der Darsteller mit der Regisseurin und dem Produktionsteam und hast die Möglichkeit die Arbeitsschritte der Gewerke – von Kostüm, Bühnenbild, Musik bis hin zur Videotechnik – zu verfolgen.

Deine Aufgaben?

  • tägliche Probenbetreuung
  • Unterstützung des Regieassistenten/ der Regisseurin
  • Aktive Mitwirkung an der szenischen Probenarbeit in direkter Zusammenarbeit mit der Regie, dem Produktionsteam, den Darstellern und den beteiligten Abteilungen
  • Dokumentationsarbeiten (das betrifft besonders die Produktion Otello)
  • Umgang mit Requisiten (das betrifft besonders die Produktion Auerhaus)

Außerdem solltest du für die Regiehospitanz bei Otello Interesse an klassischer Musik und sehr gute Notenkenntnisse mitbringen. Auch Italienischkenntnisse sind hier erwünscht. Konnten wir dein Interesse wecken? Dann bewirb dich:

Für Otello bei Regina Genée: regina.genee@augsburg.de
Für Auerhaus bei Bibiana Picado Mendes: bibi_capo@yahoo.de

Leider kann das Praktikum nicht vergütet werden. Wenn du dich aber für Theater interessierst, erhältst du bei der Regiehospitanz einen umfassenden Einblick in die professionelle Regie-Arbeit und sammelst praktische Erfahrungen an einem der größten kommunalen Häuser Deutschlands. Natürlich bist du auch bei der Premiere der entsprechenden Inszenierung dabei! Wir freuen uns auf dich.

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Musikalisches Abschiednehmen

Sonne, weinest jeden Abend
Dir die schönen Augen rot,
Wenn im Meeresspiegel badend
Dich erreicht der frühe Tod;

Doch erstehst in alter Pracht,
Glorie der düstren Welt,
Du am Morgen neu erwacht,
Wie ein stolzer Siegesheld!

Auszug aus Schmerzen, von Mathilde Wesendonck

Als elementarer Teil der Natur und des Lebens, nehmen Tod und Abschied in der Kunst eine zentrale Rolle ein. So ist der Tod in Malerei, Literatur, darstellender Kunst und Musik in zahlreichen Facetten als Thema ebenso präsent wie die Liebe oder der Glaube.

Passend zum Totensonntag am 20. November widmen sich die Augsburger Philharmoniker in ihrem 2. Sinfoniekonzert dem Motiv des Todes und des Abschiednehmens. Das Programm präsentiert Auszüge aus Richard Wagners Wesendonck-Liedern, die Vier letzten Lieder von Richard Strauss, Franz Schuberts Streichquartett Der Tod und das Mädchen sowie Ferrucio Busonis Nocturne symphonique. Solistischen Beistand erhält das Orchester der Stadt von Sopranistin Sally du Randt, die derzeit in der Schwabenhalle die Hauptpartie von Puccinis Tosca singt.

Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen

Seit dem 16. Jahrhundert dient das Motiv Der Tod und das Mädchen in Malerei, Dichtung und Musik als Inspirationsquelle. Für sein gleichnamiges Kunstlied griff Franz Schubert (1797-1828) auf ein Gedicht von Matthias Claudius aus dem Jahre 1775 zurück. Von diesem ausgehend, schuf der Komponist einen Variationensatz für Streichquartett, der 1894 von Gustav Mahler für Streichorchester bearbeitet wurde. Ein kompositorisch reichhaltiges Meisterwerk, das mit technischer Raffinesse und seelischer Durchdringung überzeugt.

Richard Wagner: Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck

Richard Wagners Wesendonck-Lieder gelten als Schlüsselwerk seines Schaffens; Ebnete ihm der Liederzyklus – basierend auf fünf Gedichten von Mathilde Wesendonck – sowohl musikalisch als auch thematisch den Weg zu seinem Musikdrama Tristan und Isolde. Bekanntheit erlangte die Autorin der Gedichte jedoch in erster Linie als Wagners Muse. Einer Liebesbeziehung der beiden Künstler standen die jeweiligen Ehepartner im Wege, die besondere Verbindung der beiden hielt jedoch bis Wagners Frau Minna einen Brief ihres Mannes abfing und ein Ende der Beziehung einforderte. Die daraus hervorgehende unerfüllte Sehnsucht spiegelt sich auch in Wagners Oper Tristan und Isolde. Zwei Lieder aus dem Wesendonck-Liederzyklus (Im Treibhaus und Träume) bezeichnete der Komponist sogar explizit als Studien zu diesem Musikdrama.

Richard Strauss: Vier letzte Lieder

Basierend auf Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, schuf Richard Strauss seine Vier letzten Lieder im schweizer Exil. Dabei waren diese vom Komponisten nie als Zyklus gedacht. Die Verbindung, die diese Lieder letztendlich zusammenhält, ist vielmehr thematischer Natur: Sie dokumentieren – vor dem Hintergrund des vergangenen zweiten Weltkrieges – eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Abschied.

Die Augsburger Philharmoniker und Generalmusikdirektor Domonkos Héja laden im 2. Sinfoniekonzert Zauberkreis der Nacht am 14. und 15. November nicht wie gewohnt in den Kongress am Park, sondern in die Stadthalle Gersthofen ein. Konzertbeginn ist jeweils um 20 Uhr. Dramaturgin Ursula Suwelack freut sich außerdem, Sie um 19.10 Uhr bei der Konzerteinführung zu begrüßen.

Um Konzertbesuchern die Rückfahrt nach Augsburg zu erleichtern, haben wir zudem einen kostenfreien Shuttlebus eingerichtet, der Sie im Anschluss an das Konzert ganz bequem ans Große Haus (Kennedy-Platz 1, 86152 Augsburg) zurückbringt.

Christian_Weise

Regiehospitant bei Christian Weise

„Regisseur Christian Weise arbeitet gesellschaftliche und soziale Gegebenheiten des Heute heraus, überzeichnet schrill, ohne je die Figuren an die Karikatur zu verraten. Weises Inszenierung ist so wunderbar unterhaltsam wie tiefsinnig, zugleich auch vielschichtig und klug durchdacht. Ein theatrales Plädoyer für die Macht und Kraft der Phantasie und des subversiv Widerständigen.“
(Die Deutsche Bühne über DON QUIJOTE)

Du wolltest schon immer einmal erleben, wie ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird? Jetzt hast du die Gelegenheit dazu! Und das bei Regisseur Christian Weise (Foto: Luca Abbiento), einem Theatermann der Stunde:

Wir suchen für die Produktion Faust noch eine engagierte Regiehospitantin/ einen engagierten Regiehospitanten.

Die Proben beginnen am 28. November 2016 und dauern bis zur Premiere am 4. Februar 2017 – das wäre auch dein Praktikumszeitraum (optional auch länger). Während der täglichen Proben von 10 bis 14 Uhr und 18 bis 22 Uhr erhältst du Einblicke in die gemeinsame Arbeit der Schauspieler mit dem Regisseur und verfolgst die Arbeitsschritte einer Theaterproduktion – von Kostüm, Bühnenbild und Musik, bis hin zur Videotechnik.

Und was gibt’s zu tun? Deine Aufgaben reichen von der täglichen Probenbetreuung über den Umgang mit Requisiten, bis hin zur Unterstützung der Regieassistentin. Diese steht dir als Ansprechpartnerin auch stets zur Seite.

Konnten wir dein Interesse wecken? Dann bewirb dich per E-Mail an Leonie Thies (leonie.thies@gmx.de). Sie übernimmt die Regieassistenz der Produktion, beantwortet gerne alle deine Fragen und kümmert sich um die Formalien. Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden.

Wir freuen uns auf dich!

Foto: Stefan Loeber

Brandaktuelles Gastspiel

53 Seiten umfasst die Aussage, die Beate Zschäpe nach vier Jahren Untersuchungshaft dem Gericht vorlesen ließ. Angeklagt ist sie unter anderem wegen Mittäterschaft in zehn Mordfällen sowie Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Doch wirklich Licht ins Dunkel bringt ihre Erklärung nicht. Besteht der sog. „Nationalsozialistische Untergrund“ – kurz NSU – wirklich nur aus drei Mitgliedern? Konnten diese wirklich vollkommen autonom über elf Jahre hinweg die Straftaten begehen? Oder gab es Unterstützer und Helfershelfer? Wenn ja, wer waren diese? Wie viel wusste der Staat, in Form des Verfassungsschutzes? Wurde vielleicht sogar aktiv von den Ermittlern weggeschaut und die Täter nur im Bereich der organisierten Kriminalität vermutet, oder gab es wirklich keine ausreichenden Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund? Und die drängendste Frage für die Angehörigen der Opfer: Warum wurde ausgerechnet mein Vater/Ehemann/Sohn von den Mördern ausgewählt?

Eine der größten Strafprozessverhandlungen
der deutschen Justizgeschichte

Der Strafprozess – der größte seit der deutschen Wiedervereinigung – bemüht sich schon seit über 250 Verhandlungstagen um Aufklärung. Doch inwieweit ist die Politik an einer lückenlosen Aufarbeitung interessiert? Schließlich „hat man die Angeklagten ja schon“ und es handelte sich bei den rechtsextremen Terroristen lediglich um „eine singuläre Vereinigung von drei Personen“. Käme man genauso schnell zu diesem Beschluss, wenn es sich bei den Opfern um Deutsche ohne Migrationshintergrund handeln würde?

Tuğsal Moğul ist Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt, er studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er verfolgte den NSU-Prozess in München über Monate und entwickelte daraus gemeinsam mit seinem Team am Theater Münster das Dokumentartheaterprojekt Auch Deutsche unter den Opfern.

Sapir Heller – die mit der Uraufführung Das große Wundenlecken den aktuellen Spielzeitauftakt in der brechtbühne inszenierte – setzte das Rechercheprojekt zu den NSU-Morden gemeinsam mit dem Zimmertheater Tübingen in Szene. Die junge Regisseurin, die ihre Ausbildung an der August-Everding-Akademie in München erhielt, hat eine originelle Bildsprache gefunden, die die Rolle des Staates auf absurde Weise hinterfragt.

 

 

 

Nun kommt die mit dem Monica Bleibtreu Preis (in der Kategorie „Zeitgenössisches Drama“) ausgezeichnete Produktion als Gastspiel nach Augsburg: Wir freuen uns, das Team vom Zimmertheater Tübingen kommende Woche, am 25. Oktober 2016, bei uns in der brechtbühne begrüßen zu dürfen!

AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN
25. Oktober 2016, 19.30 Uhr, brechtbühne

Im Anschluss an die Vorstellung haben die Zuschauer außerdem die Gelegenheit, u.a. mit Vertretern der Strafverfolgung zu sprechen. Neben der Regisseurin stehen auch Prozessbegleiter aus dem Bereich Politik/Journalismus für eine Diskussion zur Verfügung. Erwartet werden Dr. Günther Beckstein (bayerischer Innenminister a.D.), Prof. em. Hajo Funke (Bestsellerautor „Die Akte NSU“), Winfried Ridder (Verfassungsschutzexperte) und Christoph Lemmer (dpa).

Weitere Informationen und Karten erhalten Sie auf unserer Homepage www.theater-augsburg.de.

Django 3000, Foto: David Schlichter

Gipsy-Rock beim „Jüngsten Tag“

Ihr Stil-Mix machte sie überregional bekannt, mit ihrem Album Bonaparty stiegen sie im letzten Jahr auf Platz 19 der deutschen Charts ein. Und mit ihren Livekonzerten füllen sie Hallen:

DJANGO 3000

Das Quartett aus dem Chiemgau begeistert im In- und Ausland mit einer wilden Melange aus „Zigeuner-Swing“, bayerischen „Balkan-Beat“ und Gipsy-Rock. Sie verarbeiten traditionelle Musik verschiedener Kulturen mit jeder Menge Tempo und Energie. Was aus dem Lautsprecher tönt ist bayerisch, wild, laut – und voller Lebensfreude.

Gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble des Theaters Augsburg wagen sich Django 3000 jetzt an ein ganz besonderes Projekt: Ödön von Horvàths Drama Der Jüngste Tag. Regisseurin und Schauspieldirektorin Maria Viktoria Linke konnte die vier Musiker dafür begeistern, ihre mittlerweile vierte Inszenierung im Martini Park live zu begleiten.

Wie so etwas geht?
DJANGO 3000: „Wir treten bei dem Theaterstück sowohl als Band in Erscheinung und quasi auch als Live-Soundtrack. Wir haben uns vorgenommen, komplett auf Soundeinspielungen zu verzichten und stattdessen alles, was in und um das Stück herum an Klängen passieren soll, live und mit unserem Instrumentarium umzusetzen. Wir treten also in verschiedenen Ebenen der Inszenierung auf, was für uns eine besondere Herausforderung darstellt. Dabei kommen Stücke aus unserem Bandrepertoire zum Einsatz aber auch zahlreiche speziell für die Aufführung komponierte Nummern und Klangcollagen.“

Premiere feiert Der Jüngste Tag heute am 14. und morgen am 15. Oktober 2016 in gleich zwei Premieren um 19.30 Uhr draussen im Martini Park, Halle 13B. 

Nicht verpassen! Weitere Vorstellungstermine der Produktion gibt’s auf unserer Homepage www.theater-augsburg.de, Karten ebenfalls.

puenktchen und anton

Weihnachtsproduktion sucht Unterstützung

Du möchtest gerne einmal dabei sein, wenn ein Theaterstück entsteht und den Probenprozess einer Produktion begleiten? Kein Problem: Pünktchen und Anton, unser diesjähriges Familienstück zur Weihnachtszeit, ist aktuell auf der Suche nach Unterstützung! Denn der Produktion fehlt noch ein Regiehospitant/ eine Regiehospitantin.

Die Proben beginnen am 17. Oktober 2016 und dauern bis zur Premiere am 18. November 2016 – das wäre auch dein Praktikumszeitraum. Während der täglichen Proben von 10 bis 14 Uhr und 18 bis 22 Uhr erhältst du Einblicke in die gemeinsame Arbeit der Schauspieler mit dem Regisseur und du verfolgst die Arbeitsschritte einer Theaterproduktion – von Kostüm, Bühnenbild und Musik, bis hin zur Videotechnik.

Und was gibt’s zu tun? Deine Aufgaben reichen von der täglichen Probenbetreuung über den Umgang mit Requisiten, bis hin zur Unterstützung des Regieassistenten. Dieser steht dir als Ansprechpartner auch stets zur Seite.

Konnten wir dein Interesse wecken? Dann bewirb dich per E-Mail an Richard Wagner (richard_wagner@web.de). Er übernimmt die Regieassistenz der Produktion, beantwortet gerne alle deine Fragen und kümmert sich um den formalen Krimskrams. Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden.

Wir freuen uns auf dich!